Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Salpingopharyngeus, M. – ein Schlundheber

Der M. salpingopharyngeus (f) gehört innerhalb der Gruppe der Schlundmuskulatur den Schlundhebern an. Bild: Der M. salpingopharyngeus ist hier mit f, markiert und sein Ursprung am Knorpel der Ohrtrompete (Tuba auditoria) dargestellt. Funktion des M. salpingopharyngeus: Hebt den Schlund (Pharynx) und Kehlkopf Ursprung: Knorpel der Ohrtrompete (Tuba auditoria) Ansatz: Seitenwand des Rachens Innervation: N. glossopharyngeus

Sartorius, M. – Schneidermuskel

Der M. sartorius (1), ist ein langer schmaler und parallelfaseriger Oberschenkelmuskel, der den Oberschenkel von außen-oben nach innen-unten schräg durchkreuzt. Er ist der Längste Skelett-Muskel des menschlichen Körpers und liegt oberflächlich über den anderen Muskeln. Funktion des M. sartorius: Beugung im Hüftgelenk und Abspreizen des Oberschenkels; leichte Außendrehung Ursprung: Spina iliaca anterior superior (vorderer oberer

Scalenus anterior, posterior, medius und minimus, M. – Treppenmuskeln

Die Muskeln der Skalenusgruppe werden, da sie an den oberen Rippen anheften auch Rippenhalter genannt. Ihrer treppenförmigen Anordung verdanken sie die Bezeichnung Treppenmuskeln. Sie gehören zur tiefen Schicht der Halsmuskulatur. Auf der Abbildung sind sie mit den Nummern 3-6 dargestellt: 3, M. scalenus anterior 4, M. scalenus medius 5, M. scalenus posterior 6, M. scalenus

Schamhügelstraffung in Düsseldorf

Die Schamhügelstraffung ist gehört zwar nicht direkt zum Thema Intimchirurgie. Da dieser jedoch in unmittelbarer Nachbarschaft zu den äußeren sekundären Geschlechtsmerkmalen liegt, ist diese Korrektur ästhetisch sehr bedeutsam. Gerade im Zusammenhang mit einer Schamlippenverkleinerung oder Klitorisvorhaut-Reduktion ist es oftmals sinnvoll in Erwägung zu ziehen einen stark prominenten oder erschlafften Schamhügel in der gleichen Sitzung mit

Schlaffe Haut

Schlaffe Haut bleibt sehr häufig nach starken Gewichtsverlusten bestehen, wenn die Haut durch das Übergewicht lange Zeit gedehnt wurde. Auch wenn man sich nach erfolgreicher Gewichtsabnahme eigentlich wieder fit und gesund fühlt, bleibt die Erinnerung an die korpulenten Zeiten in Form der schlaffen Haut. Die auf dieser Seite vorgestellten Operationen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn kosmetische und dermatologische Behandlungsversuche versagen.

Schlauchbrüste | Operation der tubulären Brust

Schlauchbrüste heißen in der Medizin tubuläre Brust oder tuberöse Brust. Schlauchbrüste gehören ebenso wie die Mikromastie oder Makromastie zu den Brustfehlbildungen. Im Allgemeinen versteht man unter der Bezeichnung Schlauchbrüste eine schlauchartige Formvariante der Brust. Diese tritt oft in Kombination mit anderen Brustfehlbildungen auf. Synonyme für diese Fehlbildung sind tubuläre Brust, Schlauchbusen und tuberöse Brust. Was

Schleimbeutelentzündung

Die chronische Schleimbeutelentzündung wird operiert, um immer wiederkehrende Rezidive zu vermeiden. Auch ist es wichtig, mögliche Ursachen der Schleimbeutelentzündung zu beheben. Dazu können knöcherne Vorsprünge gehören, oder am Fuß zum Beispiel eine Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus).

Schleimbeutelentzündung – Behandlung – Operation

Bild: Schleimbeutel am Ellenbogen (blau).   An verschiedenen Stellen am Körper befinden sich Schleimbeutel (= Bursa) als Verschiebeschicht und zum Schutz von Sehnen, Muskulatur und Haut. Durch Überlastung kann es zur Reizung kommen und schließlich zur Schleimbeutelentzündung, die in der Medizin Bursitis genannt wird.   Folgende Formen der Schleimbeutelentzündung sind möglich: Akute Bursitis Chronische Schleimbeutelentzündung

Schlundmuskulatur

Die Rachenmuskeln können in Schlundschnürer und Schlundheber eingeteilt werden. Schlundmuskulatur – Rachenmuskeln Die Schlundmuskulatur kann in 2 Gruppen eingeteilt werden: Schlundschnürer Schlundheber Die Schlundmuskulatur, Rachenmuskulatur (med: Pharynxmuskulatur) nimmt beim Schluckakt eine wichtige Funktion ein, wenngleich viele weitere Muskeln daran beteiligt sind (einen sog. ‚Schluckmuskel‘ gibt es nicht). Sie unterstützt durch Heben des Rachens den Verschluss

Schlupflider

Schlupflider oder Hängelider beschreiben einen Hautüberschuss am Oberlid? Das ist nicht ganz korrekt. Der Hautüberschuss ist nur zum Teil für die Schlupflider verantwortlich, und es handelt sich nicht immer nur um ein kosmetisches Problem! Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

Schlupfwarzen oder Hohlwarzen

Der Ausdruck Schlupfwarzen bzw. Hohlwarzen bezeichnet eine in der Regel angeborene Fehlbildung der Brustwarzen. Die Brustwarzen sind nach innen gewölbt. Die Schlupfwarze kann auch einseitig oder asymmetrisch auftreten.

Schmerzen im Daumen

Daumen-Schmerzen und Handgelenk-Schmerzen werden in der Handchirurgie von Patienten häufig beklagt. Die möglichen Ursachen bzw. Differenzialdiagnosen sind vielfältig. Im Folgenden werden Ihnen die wichtigsten Gründe für die Schmerzen im Daumen vorgestellt: Daumenschmerzen sind bei der Rhizarthrose das Hauptsymptom. Die Rhizarthrose, auch Daumensattelgelenksarthrose genannt, äußert sich in der Regel durch belastungsabhängige Schmerzen am Übergang vom Daumen

Schmerzen im Handgelenk, Handgelenkschmerzen

Handgelenk-Schmerzen sind häufig angegebene Beschwerden nicht nur in der Handchirurgie. Die möglichen Ursachen / Differenzialdiagnosen sind vielfältig. Im Folgenden werden Ihnen die wichtigsten Gründe für die Schmerzen im Handgelenk vorgestellt: Handgelenk-Schmerzen beim Karpaltunnelsyndrom Beim Karpaltunnelsyndrom treten neben Kribbeln und Taubheit auch Schmerzen im Handgelenk auf, die bis in der Arm oder sogar bis in die

Schönheits-OP

Schönheits-OP
Die sogenannte Schönheits-OP ist nicht immer eine OP für die Schönheit. Viele solcher Operationen in der Plastischen Chirurgie haben einen medizinisch indizierten Hintergrund, wenngleich dieses nicht immer offensichtlich ist.

Schönheitschirurgie Düsseldorf

Was ist eigentlich Schönheitschirurgie? Duden: Schlägt man im Duden nach, so findet sich unter dem Begriff Schönheitschirurgie lediglich den Ausdruck: ‚chirurgische Kosmetik‘ – ohne weitere Erklärungen. Das Wort Kosmetik leitet sich vom griechischen ‚kosmetike‘ ab und bedeutet: die Kunst des Schmückens. Unter dem Begriff kosmetische Chirurgie findet man schließlich die Erklärung es handele sich um

Schönheitsoperation

  Was sind Schönheitsoperationen? Sind Schönheitsoperationen Operationen für die Schönheit? Man könnte Schönheitsoperationen definieren als Eingriffe zur Verschönerung. Nicht jede Operation in der Plastischen Chirurgie, die vom Nichtmediziner als Schönheitsoperation verstanden wird, ist wirklich als solche zu verstehen. Tatsache ist, dass zahlreiche Op’s medizinisch begründbar sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Krankenkassen die Kosten

Schultergürtelmuskeln

Übersicht – Schultergürtel-Muskulatur Hintere Gruppe Vordere Gruppe Bilder oben: 1, M. trapezius – Kapuzenmuskel 4, M. serratus anterior – vorderer Sägemuskel Hintere Schultergürtel-Gruppe 1, M. trapezius – Kapuzenmuskel Dieser Schultergürtel-Muskel besteht aus einem absteigenden (Pars descendens) und aufsteigenden (Pars ascendens)  und horizontalen (Pars transversa) Anteil. Trapezius heißt er wegen seines trapezförmigen äußeren. Funktion: Insgesamt dreht

Schultermuskulatur

Die hintere und vordere Gruppe der Schultergürtel-Muskulatur werden im entsprechenden Beitrag näher beschrieben.

Segelohren

Segelohren werden in der medizinischen Fachsprache als Apostasis otis bezeichnet. Der Ausdruck Segelohren wird gerne für abstehende Ohren verwendet.

Semimembranosus, M. – halb-membranartiger Muskel

Der M. semimembranosus (8), wird wegen seiner (zu etwa der Hälfte) membranartigen Beschaffenheit so genannt (semimembranosus = halbmembranartig). Dieser Oberschenkelmuskel liegt an der Oberschenkelrückseite zwischen M. semitendinosus (7) und M. gracilis (f). Der M. semimembranosus kann in seltenen Fällen fehlen. Funktion des M. semimembranosus: Hüftgelenksstreckung; Kniegelenksbeugung und Innendrehung des Unterschenkels Ursprung: Tuber ischiadicum Ansatz: Condylus

Semitendinosus, M. – halbsehniger Muskel

Der M. semitendinosus (7), liegt an der Oberschenkelrückseite zwischen M. semimemranosus (8) und M. biceps femoris (6). Dieser Oberschenkelmuskel ist bemerkenswert wegen seiner langen Sehne (semitendinosus = halbsehnig), die mit weiteren benachbarten Muskeln am Pes anserinus am Schienbein (innen und kniegelenksnah) ansetzt. Funktion des M. semitendinosus: Hüftgelenksstreckung; Kniegelenksbeugung und Innendrehung des Unterschenkels Ursprung: Tuber ischiadicum

Serratus anterior, M. – vorderer Sägemuskel

M. serratus anterior – vorderer Sägemuskel Der M. serratus anterior ist maßgeblich an der Armhebung beteiligt, insgesamt schiebt der Schultermuskel das Schulterblatt nach seitlich-vorn, hält mit dem M. rhomboideus das Schulterblatt am Brustkorb.

Serratus posterior inferior und superior, M. – hinterer Sägemuskel

Der M. serratus posterior superior und inferior (auf dem Bild i), zu Deutsch Sägemuskeln, gehören zur Rückenmuskulatur ventraler Herkunft. Ihr entwicklungsgeschichtlicher Ursprung liegt an der Vorderseite des Rumpfes. M. serratus posterior superior – hinterer oberer Sägemuskel Der M. serratus posterior superior (nicht auf dem Bild dargestellt) ist ein flacher Muskel, der unter dem M. rhomboideus

Soleus, M.- Schollenmuskel

Der M. soleus (5), auf Deutsch Schollenmuskel, ist einer der Beuger der hinteren Gruppe der Unterschenkelmuskulatur. Der M. soleus ist schollenartig, flach, liegt direkt unter dem M. gastrocnemius (4) und nimmt mit seiner Fläche fast den gesamten Unterschenkel ein. Der Schollenmuskel wird mit dem M. gastrocnemius in Gemeinschaft als M. triceps surae zusammengefasst. Auf der

Sphincter pupillae, M. – Pupillenschließer

Der M. sphincter pupillae oder M. constrictor pupillae wird im Deutschen Schließer der Pupille bzw. Pupillenschließer genannt. Sein Gegenspieler (Antagonist) ist der M. dilatator pupillae. Der M. sphincter pupillae liegt im Gewebe der Regenbogenhaut (= Iris). Durch Aktivierung der parasympathischen Nervenfasern, die in versorgen verengt sich die Pupille (Miosis). Dieses tritt u.a. in folgenden Situationen

Sphincter urethrae, M.- Schließmuskel der Harnröhre

Der M. sphinkter urethrae ist der Schließmuskel der Harnröhre. Er gehört zu den Beckenbodenmuskeln des Spatium perinei profundus. Auf dem Bild ist der M. sphinkter urethrae mit der Nr. 5 gekennzeichnet. Funktion: Verschluss der Harnröhre Ursprung: Ligamentum transversum perinei, Diaphragma urogen., Ansatz: Centrum tendineum perinei; tiefe Muskelfasern des M. sphinkter urethrae umschlingen die Pars membranacea

Sphinkter ani externus, M

äußerer Afterschließer | Zusammenschnürer des Anus Der M. sphinkter ani externus auf Deutsch äußerer Afterschließer bildet zusammen mit dem M. bulbospongiosus den unteren Anteil der Beckenbodenmuskulatur. Auf dem Bild ist der Afterschließer mit der Nr. 3 gekennzeichnet. Funktion: Mitwirkung beim Analverschuss durch Verengung des Kanals Ursprung: a, Unterhautanteil des M. sphinkter ani externus: Haut und

Sphinkter ani externus, M. – Afterschließer

Der M. sphinkter ani externus auf Deutsch äußerer Afterschließer bildet zusammen mit dem M. bulbospongiosus den unteren Anteil der Beckenbodenmuskulatur. Auf dem Bild ist der Afterschließer mit der Nr. 3 gekennzeichnet. Funktion: Mitwirkung beim Analverschuss durch Verengung des Kanals Ursprung: a, Unterhautanteil des M. sphinkter ani externus: Haut und Unterhaut im Bereich des Afters b,

Spinales thoracis, cervicis, capitis, Mm. – Dornmuskel

Die Mm. spinales (7) gehören zum spinalen System des inneren Tracktes der autochthonen Rückenmuskeln. Diese werden auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt. Wie der Name bereits andeutet ziehen diese dünnen langgestreckten Muskeln von Wirbel zu Wirbel. Sie werden nach außen vom M. longissimus begrenzt.In Abhängigkeit von der Lokalisation lassen sich die Mm. spinales

Splenius capitis und cervicis, M. – bauschähnliche Muskeln der Rückenmuskulatur

Die M. splenius capitis et cervicis (e), zu Deutsch bauschartige oder bauschähnliche Muskeln bilden das spinotransversale System des äußeren Tracktes der autochthonen Rückenmuskeln. Diese werden auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt.Die M. splenius capitis et cervicis erstrecken sich vom Schläfenbein (Os temporale), dem Ligamentum nuchae (d) bis zu den Dornfortsätzen des 3. Brustwirbels

Stapedius, M. – Steigbügelmuskel

Die Muskeln der kleinsten Knochen des Menschen, der Gehörknöchelchen, gehören zu den kleinsten quergestreiften Muskeln des Menschen. Sie sind für die Regulation des Hörvermögens von entscheidender Bedeutung. Der M. stapedius, der Steigbügelmuskel, gehört zu den inneren Ohrmuskeln. Er kann den Steigbügel an dessen Kopf er ansetzt in seiner Bewegung dämpfen. Funktion: Der M. stapedius ist

Sternalis, M. – Brustbeinmuskel

Der M. sternalis, zu Deutsch Brustbeinmuskel, ist variabel angelegt. Er ist nur bei etwa 5 % der Europäer vorhanden. Er ist ein Rudiment (Überbleibsel älterer Evolutionsstufen) und wie das Platysma ein Hautmuskel. Ursprung und Ansatz des M. sternalis: keine!; verläuft längs des Randes des Brustbeines Funktion: keine Innervation: Nn. pectorales und oder intercostales Literatur Atlas

Sternocleidomastoideus, M. – Kopfnicker, Kopfwender

Der M. sternocleidomastoideus, wird nach seiner Funktion auch Kopfnicker oder Kopfwender genannt. Sie finden Ihn auf dem Bild unter der Nummer 2. Er gehört zu den Halsmuskeln und zieht von hinter den Ohren V-förmig bis zu Schlüsselbein und Brustbein. Das Erscheinungsbild und die Ästhetik des Halses sind stark geprägt von diesem Halsmuskel. Bei schlanken Menschen

Sternohyoideus, M. – Brustbein-Zungenbeinmuskel

Der M. sternohyoideus (5), auf Deutsch Brustbein-Zungenbeinmuskel, gehört zu den unteren Zungenbeinmuskeln (infrahyale Muskulatur).   Der M. sternohyoideus erstreckt sich, wie vom Namen her ableitbar, vom hinteren Brustbeinanteil zum Zungenbein. Hier setzt er mit kurzen tendinösen Fasern an dessen Körper an. Der M. sternohyoideus liegt dem M. omohyoideus (9) innen an. Unter ihm verläuft der

Sternothyroideus, M. – Brustbein-Schildknorpelmuskel

Der M. sternothyreoideus (6), auf Deutsch Brustbein-Schildknorpelmuskel, gehört zu den unteren Zungenbeinmuskeln (infrahyale Muskulatur).   Der M. sternothyreoideus ist kürzer und breiter als der M. sternohyoideus (5) und erstreckt sich, wie vom Namen her abzuleiten ist, vom hinteren Brustbeinanteil (aber auch von der 1. Rippe) nur bis zum Schildknorpel des Kehlkopfes. Bild 1: Zungenbeinmuskulatur in

Stylohyoideus, M. – Griffel-Zungenbeinmuskel

Der M. stylohyoideus (4), auf Deutsch Griffel-Zungenbeinmuskel, ist einer der 4 oberen Zungenbeinmuskeln (suprahyale Muskulatur). Der schlanke M. stylohyoideus erstreckt sich, wie der Name bereits verrät, vom Processus styloideus zum Zungenbein. Kurz vor dem Zungenbeinansatz gestattet er dem M. digastricus den Durchtritt durch einen Muskelschlitz. Bild 2: Laterale Ansicht der Halsmuskeln (das Platysma ist entfernt):

Stylopharyngeus, M. – einer der Schlundheber

Der M. stylopharyngeus gehört innerhalb der Gruppe der Schlundmuskulatur den Schlundhebern an. Der M. stylopharyngeus ist ein langgestreckter Muskel dessen zylindrische Form im oberen Bereich nach unten hin stark abflacht. Unten ist er breit an die Submucosa (eine Schleimhautschicht) des Rachens angeheftet. Funktion des M. stylopharyngeus: Hebt den Schlund (Pharynx) und Kehlkopf Ursprung: Griffelfortsatz (Processus

Subclavius, M. – Schlüsselbeinmuskel

Der M. subclavius (5), zu Deutsch Unter-Schlüsselbeinmuskel, ist der einzige Muskel der zur vorderen Gruppe der Schultergürtel-Muskelngehört. Der M. subclavius wird bedeckt vom Schlüsselbeinanteil des M. pectoralis major (8a) und M. deltoideus (4). Funktion: Der M. subclavius hat eine Schutzfunktion für die Gefäße unter dem Schlüsselbein und zieht das Schlüsselbein zum Brustbein. Ursprung: 1. Rippe

Subcostales, Mm. – Unterrippenmuskeln

Die Mm. Subcostales, zu Deutsch Unterrippenmuskeln, gehören zur den primären Rumpfmuskeln. Als Teil der Atemmuskulatur leisten sie ihren Beitrag beim Ablauf des Atemprozesses, haben aber nur eine untergeordnetet Rolle inne. Es handelt sich um muskuloaponeurotische (teils muskel teils bandartige Strukturen) Muskeln, die meist nur im unteren Brustkorbbereich gut ausgebildet ist. Die Muskelfasern der Mm. subcostales

Subscapularis, M. – Unterschulterblattmuskel

Der M. subscapularis (5), zu Deutsch Unterschulterblattmuskel genannt, gehört zu der hinteren Gruppe der Schultermuskulatur. Der M. subscapularis ist ein großer triangulärer Muskel, der die komplette Fossa subscapularis (mittlere und untere 2/3 des Schulterblattes) ausfüllt. Funktion: Der M. subscapularis ist der bedeutendste Innendreher an der Schulter. Ursprung: Fossa subscapularis Ansatz: Tuberculum minus humeri (kleiner Höcker

Supinator, M. – Auswärtsdreher

Der M. supinator (2), zu Deutsch Auswärtsdreher, ist ein Strecker und gehört der tiefen Schicht der Unterarmmuskeln an . Der Auswärtsdreher ist ein breiter Muskel, der sich um das obere Drittel des Radius schlingt. Er besteht aus 2 Muskelschichten zwischen denen der tiefe Ast des N. radialis liegt. Funktion des M. supinator: Auswärtsdrehung des Unterarms

Supraspinatus, M. – Obergrätenmuskel

Der M. supraspinatus (1), zu Deutsch Obergrätenmuskel, ist Teil der hinteren Gruppe der Schultermuskulatur. Bild: Sie sehen links den M. trapezius (a), der den Obergrätenmuskel (1 rechts) komplett überdeckt. Der Ursprung des M. supraspinatus nimmt die komplette Fossa supraspinata ein, die oberhalb der Schulterblattgräte (Spina scapulae) liegt. Die Muskelfasern münden in eine Sehne, die in

Syndaktylie Behandlung Operation

Bild: rechte Hand: Komplette Syndaktylie des 3. Zwischenfingerraumes. linke Hand: 5 Wochen nach der Syndactylie-Operation. Die Schwellungen sind noch nicht vollständig verschwunden. Was ist eine Syndaktylie? Bei der Syndaktylie (Syndactylie) handelt es sich nicht um Finger die zusammengewachsen sind, sondern um Finger, die während der Embryonalentwicklung zusammengeblieben sind. Die Erkrankung entsteht durch ein Ausbleiben der