Kinnkorrektur / Kinnoperation

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen eine Übersicht zum Thema Kinn-Operation in der Yuveo Klinik in Düsseldorf. Suchen Sie jedoch Details zum Kinnaufbau mittels Kinnimplantat, dann lesen Sie bitte den Beitrag Kinnvergrößerung mittels Kinnimplantat. Häufig wird die Kinnkorrektur gemeinsam mit der Nasenkorrektur durchgeführt, um das Profil des Gesichtes insgesamt zu optimieren. Diese kombinierte Vorgehensweise ist unter dem Begriff der Profilkorrektur bekannt.

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YUVEO KLINIK

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Folgende Gründe können bei dem Wunsch einer ästhetisch indizierten oder nichtästhetischen Kinn-OP eine Rolle spielen:

  • Fliehendes Kinn (Mikrogenie): Hier wird eine Vergrößerung durch die Korrektur angestrebt. Dies ist die häufigste Indikation. Am häufigsten werden Implantate benutzt. Aber auch ohne ohne chirurgische Maßnahmen können positive Ergebnisse in unserer Klinik in Düsseldorf erreicht werden, wie später dargestellt wird.
  • Hervorstehendes Kinn (Progenie): Auch eine Kinnverkleinerung ist möglich. Die Nachfrage ist bei Frauen größer, um ein grobes, maskulin wirkendes Kinn zu feminisieren.
  • Fehlbiss (sog. Occlusionsstörungen): Es handelt sich um eine medizinische Indikation, die von den Krankenkassen getragen wird. Beide Fehlbildungen, sowohl das fliehende Kinn (Mikrogenie) als auch das hervorstehende Kinn (Progenie), können mit einem Fehlbiss einhergehen. Die bloße Kinnkorrektur, ohne eine Korrektur der Zahnstellung, ist hier nicht angebracht. Nicht selten muss der gesamte Unterkiefer korrigiert werden.

Ohne das Vorhandensein eines Fehlbisses ist die Kinn-OP nicht aufwendig. Dann füllt unser Düsseldorfer Team lediglich das fehlende Volumen auf, ohne dass die Zahnstellung korrigiert werden muss. Dieses ist auch mit der Injektion sogenannter Filler ohne den Eingriff  am Kinn möglich.

Wird ein bleibendes Ergebnis gewünscht, so berät Sie unser Düsseldorfer Team aus Plastischen Chirurgen hinsichtlich der Kinnvergrößerung mit einem Kinnimplantat. Dieser Eingriff kann in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose erfolgen. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht zwingend erforderlich.

Bei der Kinnkorrektur mit dem Ziel der Verkleinerung wird mit einer feinen elektrischen Säge der Überschuss des Knochens am Kinn reduziert. Die Feinarbeit kann danach mit einer Zylinder- oder Kugelfräse vollendet werden. In leichteren Fällen genügt das Fräsen. Die OP führen wir über einen entsprechenden Schnitt unterhalb des Kinns oder vom Mundinneren durch.

Bei dieser Form der Korrektur empfehlen wir in der Regel eine Vollnarkose empfohlen. Eine stationäre Behandlung ist nicht zwingend erforderlich.

Kinn-Op bei Frauen

Die Kinnkorrektur ohne chirurgisches Verfahren wird meist mit Hilfe der Hyaluronsäure, aber auch mit anderen Füllmaterialien durchgeführt. Das Ergebnis ist sofort nach der Behandlung sichtbar. Die Haltbarkeit ist jedoch begrenzt. Es kommt eine dickflüssigere Variante des Fillers als die, welche zur Faltenunterspritzung benutzt wird, zur Anwendung. Das Material wird direkt an den Knochen gespritzt und modelliert. Je nach Präparat bleibt die Korrektur 1 bis 1,5 Jahre erhalten. Danach muss erneut gespritzt werden. Im Vergleich zur Faltenbehandlung z. B. der Nasolabialfalte müssen für die Korrektur größere Mengen Filler gespritzt werden, um eine Verbesserung zu erreichen.

Die Kinnkorrektur mit Hyaluronsäure kann auch eine gute Methode zum ‚Ausprobieren‘ sein. Wenn die Veränderung zusagt, kann später eine permanente Kinnkorrektur mittels Kinnimplantat durchgeführt werden.

Mit diesem Filler kann allerdings nicht nur das Kinn aufgefüllt werden. Auch eine Formung ist möglich, mittels derer Asymmetrien oder andere Unregelmäßigkeiten abgemildert werden können.

Die Nachbehandlung in der Yuveo Klinik in Düsseldorf wird hier wegen der verschiedenen Indikationen und Verfahren der Kinn-OP nur vereinfacht dargestellt.

Hyaluronsäure

  • Bei der Kinnkorrektur mit Hyaluron sollte am Tag der Prozedur gekühlt werden und eine Schonung eingehalten werden. Werden die bearbeiteten Bereiche in den ersten 1 bis 2 Wochen massiert, so kann das Material ‚weggedrückt‘ werden. Also Vorsicht!

Operation

  • Nach dem Eingriff wird entsprechende Miederware angelegt oder eine spezielle Verbandsanordnung gewählt.
  • Kühlung und die Schonung der mimischen Muskulatur (Sprechen, Essen) sind von Vorteil.
  • Ein langsamer Kostaufbau verbessert die Wundheilung: flüssig – Brei – Schonkost – Normalkost.
  • Die Fäden können nach ca. 7-10 Tagen Tagen in unserer Düsseldorfer Klinik gezogen werden.
  • Schwellung und Blutergüsse:
    In den ersten Tagen / Wochen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut normal.
  • Hautempfindungsstörungen und Taubheit nach Kinn-OP:
    Eine Verschlechterung des Hautempfindens ist direkt nach der Kinnkorrektur nicht ungewöhnlich. Diese hält aber in der Regel nur kurzfristig an. In seltenen Fällen kann das Hautgefühl auch langfristig gestört bleiben, insbesondere wenn ein entsprechender Hautnerv verletzt wird.
  • Narbenbildungsstörungen:
    Sogenannte hypertrophe Narben sind zwar selten, können aber, wie bei allen Operationen, auch im Rahmen einer Kinnkorrektur auftreten. Wenn es zu solchen Veränderungen kommt, können wir mit Narbensalben und ggf. Kortison-Injektionen gegensteuern. Wird bei der Kinn-OP von innen geschnitten, sind Störungen der Narbenbildung kaum möglich.
  • Verletzung benachbarter Strukturen:
    Bei guter Kenntnis und erfahrenem Plastischen Chirurgen sind Verletzungen tieferer Strukturen unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Gefährdet ist ein Hautnervenast, dessen Verletzung die zuvor beschriebene Taubheit verursachen kann.
  • Infektionen:
    Wegen der guten Durchblutung im Bereich Kopf und Hals sind Infektionen selten. Wenn jedoch postoperativ Zeichen einer Infektion auftreten, ist ein rechtzeitiges Reagieren essentiell. Insbesondere bei der Kinn-OP mittels Kinnimplantat kann auch eine prophylaktische Antibiose von unserem Düsseldorfer Team in Erwägung gezogen werden.
  • Verrutschen des Kinnimplantates:
    Unser Team empfiehlt, zur Vermeidung eines Verrutschens des eingelegten Kinnimplantates nach der Kinnkorrektur die zuvor beschriebene Schonung und die Miederware oder eine ähnliche Fixierung zu verwenden.