Poimplantate zur Povergrößerung in der Düsseldorfer Yuveo Klinik

Während die Brustvergrößerung mittels Brust-Implantat zum Alltag des Plastischen Chirurgen gehört, ist die Nachfrage nach der Po-Vergrößerung mittels Poimplantat (in der Medizin als Gesäß-Augmentation bekannt) in Deutschland noch gering. Bei sehr schlanken Menschen mit flachem Gesäß sind Implantate die beste Wahl, um das Gesäßvolumen im Rahmen einer Operation zu korrigieren.

Wenn Sie sich mit Implantaten nicht anfreunden können, lesen Sie auch unseren Beitrag zur Pokorrektur mit Eigenfett, welches auch Brazilian Butt Lift genannt wird. Liegt eher eine Erschlaffung der Gesäßhaut vor, dann können wir in Düsseldorf mittels einer Volumenerhöhung meist keine ausreichende Straffung der Haut erreichen. In solchen Fällen empfehlen wir, eine Postraffung in Erwägung zu ziehen.

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Silikon-Poimplantat zur Vergrößerung des Po
Ovaläres Po-Implantat mit Silikongelfüllung

Die Qualität der Implantate konnte im Laufe der Jahrzehnte in gleichem Maße optimiert werden wie die der Brustimplantate. Flüssiges Silikon findet auch bei ihnen keine Anwendung mehr, sondern das (kohäsive) Silikon-Gel. Die Stabilität der äußeren Hülle ist durch eine mehrfache Schichtung ausgezeichnet. Selbst bei starken Prellungen und Stößen ist eine Verletzung der Gesäßimplantate sehr unwahrscheinlich. Den üblichen Belastungen des Gesäßes halten die Implantate ohnehin stand.

Wie ist die Oberflächenbeschaffenheit der Gesäßimplantate?

Die Oberflächenbeschaffenheit der Po-Implantate und die der Brustimplantate wird Texturierung genannt. Bei den Brustimplantaten sind texturierte Oberflächen Standard. Bei den Implantaten zur Gesäßvergrößerung sind drei grundlegende Varianten erhältlich:

  • Die glatten Implantate werden ’nicht texturiert‘ genannt. Die glatte Oberfläche wird bei der Po-Vergrößerung am häufigsten eingesetzt.
  • Eine leicht texturierte Oberfläche wird zur Gesäßkorrektur ebenso häufig eingesetzt.
  • Die rauen Po-Implantate werden als ‚texturiert‘ bezeichnet. Der Einsatz dieser Texturierung wird von manchen Autoren wegen einer häufigeren Bildung von Seromen (Wundwasserergüssen) abgelehnt. Allerdings soll diese Oberfläche, wie bei den Brustimplantaten, die Wahrscheinlichkeit einer Kapselfibrose nach der Operation reduzieren. Da die Implantate zur Po-Vergrößerung aber in der Regel unter oder in den Muskel gelegt werden, ist die Kapselfibrose kaum anzutreffen. Anders ist dies bei der Gesäßimplantat-Lage auf dem Gesäßmuskel. Hier sind Fibrosen der Implantat-Kapsel häufiger.

Silikon wird in der Medizin für Drainagen, Implantate (nicht nur Brustimplantate) und zur Pflege von Instrumenten verwendet.

Silikon ist in der Vergangenheit in Verdacht geraten, Brustkrebs und rheumatische Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen zu begünstigen. Dieses führte gerade in den USA zu großangelegten Studien, welche diese Vorwürfe widerlegen konnten. Mittlerweile ist Silikon eines der am besten untersuchten Materialien in der Medizin. Es gilt als ein sicheres Material. Die bedeutendsten Studien finden Sie am Ende dieser Seite.

Prinzipiell haben sich zwei grundlegende Formen durchgesetzt:

Anatomische Po-Implantate

Sie sind auf einer Seite aufgetrieben und betonen somit einen bestimmten Teil des Gesäßes. Wir setzen sie sowohl bei Männern als auch Frauen ein. Die Form in der Aufsicht ist ovalär (siehe obige Bilder). In der Seitansicht sieht man ein steiles Abfallen in eine und ein sanftes Abfallen in die andere Richtung (siehe Bild unten). Sie sind besonders für die Lage innerhalb des Gesäßmuskels prädestiniert, weil wir bei dieser Operationstechnik der plastisch-chirurgischen Povergrößerung ein exaktes Implantatfach präparieren können, sodass sich diese Gesäßimplantate nicht drehen können.

Runde Po-Implantate

Sie können den Po rundlich aufbauen, was häufiger bei Frauen als bei Männern Sinn macht. Meist verwenden wir sie in Düsseldorf  bei einer Implantatlage unter dem Gesäßmuskel verwendet. Bei einer Drehung dieser Gesäßimplantate ist keine negative Auswirkung zu befürchten.

Gesäßimplantate im Profil
Anatomische Implantate in der Seitenansicht. Rechts sehen Sie ein minimal texturiertes Implantat. Links ist ein kleineres, raues (texturiertes) Gesäßimplantat dargestellt.

Bei der Povergrößerung mit Gesäßimplantaten in der Yuveo Klinik in Düsseldorf geht es in der Regel um eine Volumenvermehrung, um die Kontur des Gesäßes zu verbessern.  Je nach Größe der Po-Implantate benötigen wir dazu einen ca. 6 – 7cm langen Schnitt in der vertikalen Gesäßfalte benötigt. Dieser führt zu einer im Vergleich zu anderen Operationen in der Plastischen Chirurgie sehr unauffälligen Narbe, die selbst in knapper Bademode gut zu verbergen ist. Bei einem hohen Stellenwert der Gesäßform in Brasilien und einer äußerst unauffälligen Narbe nach der beschriebenen Operation zählt die Po-Vergrößerung zu den Routineeingriffen in Brasilien. In Deutschland ist die Nachfrage noch gering.

Durch die Volumenauffüllung hat die Po-Vergrößerung aber auch einen positiven Straffungseffekt, insbesondere bei einem leicht erschlafften Gesäß. Im Falle einer stärkeren Erschlaffung der Gesäßhaut wird eine Straffung mit Hilfe eines Auffüllens durch Po-Implantate nicht von Erfolg gekrönt sein. In diesen Situationen, insbesondere nach deutlichen Gewichtsabnahmen im Rahmen von Diäten, lassen sich starke Hautüberschüsse plastisch-chirurgisch nur mit einer Po-Straffung in unserer Düsseldorfer Klinik korrigieren.

Die umfangreichsten Studien über Silikonimplantate wurden im Bereich der Brustimplantate durchgeführt. Im Folgenden werden diejenigen Untersuchungen vorgestellt, welche auch für die Gesäßimplantate bei der Po-Vergrößerung bedeutsam sind, da auch diese aus Silikon und in gleicher Weise hergestellt werden.

  • Juni 1999; National Academy Institute of Medicine; Schlussfolgerung: Bindegewebserkrankungen, Krebs, neurologische Krankheiten und andere systemische Beschwerden sind bei Frauen, die Brustimplantate aus Silikon haben, nicht häufiger als bei Frauen ohne Silikonimplantate anzutreffen.
  • 1998; Sturrock R.D., FRCP, Independent Review Group (IRG); Schlussfolgerung: Es besteht kein Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und Bindegewebserkrankungen …
  • 1998; European Committee on Quality Assurance and Medical Devices in Plastic Surgery; Schlussfolgerung: Autoimmun- oder Bindegewebserkrankungen stehen nicht im Zusammenhang mit Brustimplantaten. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass aktuelle Studien eine bösartige Entartung durch silikongefüllte Brustimplantate widerlegen.