Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Iliocostalis, M. – Rückgratstrecker

Der M. iliocostalis (4) gehört zum sakrospinalen System des äußeren Tracktes der autochthonen Rückenmuskeln. Diese werden auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt.Je nach Lokalisation lässt sich der M. iliocostalis in 3 Bereiche einteilen: lumborum (Lendenbereich) (4a), thoracis (Brustkorbregion) (4b) und cervicis (Halsregion) (4c). Funktion: Streckung (beidseitige Kontraktion) und Seitwärtsneigung (einseitige Kontraktion) der Wirbelsäule; a

Iliopsoas, M. – innerer Hüftmuskel

Der M. iliopsoas gehört zu den inneren Hüftmuskeln. Der Muskel besteht aus 2 Anteilen, die an dem Trochanter minor ansetzen. Der M. iliopsoas ist somit ein zweiköpfiger Muskel. 1a, M. psoas major heisst der lange, spindelförmige Teil des M. iliopsoas (zu Deutsch: großer Lendenmuskel), der an der Seite der Lendenwirbelsäule lokalisiert ist. 1b, M. iliacus

Infraspinatus, M. – Untergrätenmuskel

Der M. infraspinatus (2), zu Deutsch Untergrätenmuskel, ist Teil der hinteren Gruppe der Schultermuskeln. Bild: Sie sehen links den M. trapezius (a), der den Untergrätenmuskel (1 rechts) nach oben innen zur Hälfte überdeckt. Der Ursprung des M. infraspinatus nimmt die den Großteil der Fossa infraspinata ein, die unter der Schulterblattgräte (Spina scapulae) liegt. Die Muskelfasern

Intercostales externi, interni, intimi, Mm. – Zwischenrippenmuskeln

Die Mm. intercostales externi, interni et intimi, zu Deutsch Zwischenrippenmuskeln, gehören zur primären Rumpfmuskulatur. Als Teil der Atemmuskulatur leisten sie einen wichtigen Beitrag beim Ablauf des Atemprozesses.Auf der Abbildung sehen Sie die Mm. intercostales interni (2). a, 1.Rippe h, 6.Rippe 5, M. transversus thoracis Die Mm. intercostales spannen sich zwischen den Rippen auf und können

Interossei dorsales pedis, Mm. – streckseitige Zwischenknochenmuskeln- Fuß

Die 4 zweiköpfigen M. interossei dorsales sind kleine Fußmuskeln, welche sich zwischen den Mittelfußknochen anordnen. Sie gehören zu den Fußmuskeln des mittleren Faches. -> Hier gibt es Infos weiteren Fußmuskeln. Funktion: Die M. interossei dorsales pedis unterstützen die Beugung der Grundglieder 2-4. Weiterhin leichte Zehenabspreizung in den Grundgliedern. Ursprung: beidseits an den Seitenflächen der Mittelfußknochen

Interossei palmares et dorsales, Mm. – Zwischenknochenmuskeln – Hand

Die Mm. interossei sind kurze Handmuskeln des Handtellers. Es gibt 4 zweiköpfige Musculi interossei palmares (Nr. 11; a, und b, für die Muskelbäuche c, für den Sehnenansatz) und 3 einköpfige Musculi interossei dorsales (Nr. 10; a, ist der Muskelbauch, b, der Sehnenansatz) auf der Streckseite der Hand. Auf den Abbildungen ist i, ein Teil der

Interossei plantares, Mm. – beugeseitige Zwischenknochenmuskeln – Fuß

Die 3 einköpfigen Mm. interossei plantares sind kleine Fußmuskeln, welche sich zwischen den Mittelfußknochen befinden. Sie gehören zu den Fußmuskeln des mittleren Faches. Die Mm. lumbricales sind auf der Abbildung beugeseitig medial mit Ursprung und Ansatz dargestellt. -> Hier gibt es weitere Infos zur Fußmuskulatur. Funktion: Die Mm. interossei plantares unterstützen die Beugung in den

Interspinales, Mm. – Zwischendornmuskeln

Die Mm. interspinales gehören zum spinalen System des inneren Tracktes der autochthonen Rückenmuskulatur. Diese wird auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt. Wie der Name bereits andeutet sind die paarig angelegten kleinen Muskel zwischen den Dornfortsätzen der Wirbel aufgespannt (auf dem Bild kaum zu erkennen).Je nach Lokalisation lassen sich die Mm. interspinales in 3

Intertransversarii anteriores, Mm. – vordere Zwischenquerfortsatzmuskeln

Die Mm. intertransversarii anteriores gehören zu den Rückenmuskeln ventraler Herkunft. Ihr entwicklungsgeschichtlicher Ursprung liegt an der Vorderseite des Rumpfes. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Mm. intertransversarii posteriores, die dem lateralen Trakt der autochthonen Rückenmuskulatur angehören. Funktion: assistieren bei der Seitwärtsneigung der Wirbelsäule Unterteilung a, Mm. intertransversarii laterales lumborum b, Mm. intertransversarii anteriores cervicis

Intertransversarii posteriores, Mm.- Zwischenmuskulatur der Wirbelquerfortsätze

Die kleinen Mm. intertransversarii posteriores sind Muskeln zwischen den Querfortsätzen der Wirbel und gehören somit zum intertransversalen System des äußeren Tracktes der autochthonen Rückenmuskulatur. Letztere wird auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Mm. intertransversarii anteriores, die zur den Rückenmuskeln ventraler Abstammung gehören. Die Mm. intertransversarii verbinden

Ischiocavernosus, M. – Sitzbein-Schwellkörpermuskel

Der M. ischiocavernosus, auf Deutsch Sitzbein-Schwellkörpermuskel, gehört zu den Beckenbodenmuskeln. Er ist paarig angelegt und auf dem Bild unter der Nr. 7 dargestellt. Funktion: Der M. ischiocavernosus begünstigt die Blutzufuhr der Schwellkörper. Ursprung: Schambeinast Ansatz: Mann: Tunica albuginea; Frau: Crus clit. Innervation: N. pudendus S3-4 Literatur Atlas der Anatomie des Menschen – Sobotta – Urban