Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Abductor digiti minimi manus, M. – Kleinfinger-Abzieher

Der M. abductor digiti minimi, gehört zur Gruppe der kurzen Handmuskeln. Er ist Teil der Kleinfingerballenmuskulatur. Er wird auch M. abductor digiti quinti genannt. Auf dem Bild ist er mit der Ziffer 5 gekennzeichnet. Funktion des M. abductor digiti minimi manus: Abduktion (bewegt den kleinen Finger nach ellenwärts); Grundgelenksbeugung; ist an der Streckung von End-

Abductor digiti minimi pedis, M. – Abzieher der kleinen Zehe

Der M. abductor digiti minimi heisst im Deutschen Abzieher der kleinen Zehe und gehört zu den Fußmuskeln im lateralen (seitlichen) Fach = Kleinzehenfach. Er ist auf dem Bild mit der Nr. 6 dargestellt. Seine Faserzüge reichen bis zum Fersenbein lateral (außen) von d der Plantaraponeurose. Weitere Erläuterungen zur Grafik im Beitrag Fußmuskulatur. Funktion: Der M.

Abductor pollicis brevis, M. – kurzer Abzieher des Daumens

Der M. abductor pollicis brevis, gehört zur Gruppe der kurzen Handmuskulatur. Auf dem Bild ist er mit der Nummer 1 gekennzeichnet. Er bedeckt teilweise den M. opponens pollicis (2) und den M. flexor pollicis brevis (3). Der M. abductor pollicis brevis ist ein flacher schmaler Muskel, der sich direkt unter dem dünnen subkutanen Gewebe des

Abductor pollicis longus, M. – langer Abzieher des Daumens

Der M. abductor pollicis longus (3), zu Deutsch langer Abzieher des Daumens, gehört zur Daumengruppe der tiefen Schicht der Unterarmmuskulatur. Der M. abductor pollicis longus liegt direkt unterhalb des M. supinator von dem er zur Hälfte bedeckt wird. Seine Sehne beginnt erst in Nähe des Hangelenkes und zieht dann gemeinsam mit dem M. extensor pollicis

Abstehende Ohren, Abstehohren

Abstehende Ohren, auch Abstehohren genannt, gehören zu den häufigsten Fehlbildungen des äußeren Ohres. Das für abstehende Ohren der Ausdruck Segelohren sehr geläufig ist, verdeutlicht bereits die eigentliche Problematik. Sie sind ein beliebter Angriffspunkt für Hänseleien nicht nur im Kindesalter sondern auch im Erwachsenenalter.

Achselfett absaugen

Ähnlich wie eine Liposuktion im Gesicht, Knie oder an den Fesseln zählt auch das Fettabsaugen des Achselfettes zu den speziellen Regionen. Trotzdem wird sie durchgeführt, da die Korrektur an den Achseln nicht selten zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität führt. Häufig ist auch eine Simultane Operation mit einem Oberarmlifting. Die hier erläuterte Achselfett entfernung ist

Adamsapfel verkleinern – Kehlkopf

Der große Adamsapfel ist ein typisch männliches Stigma – daher der Name. Im Vergleich zum Kehlkopf der Frau kann dieser beim Mann deutlich vergrößert in Erscheinung treten. Frauen, die einen zu groß ausgebildeten Adamsapfel besitzen hegen oft den Wunsch den Adamsapfel verkleinern zu lassen. Jedoch wissen nur wenige Menschen, dass diese Operation existiert. In Kreisen

Adductor brevis, M. – kurzer Zuzieher

Der M. adductor brevis wird im Deutschen auch kurzer Zuzieher genannt. Er gehört der Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an. Auf dem Bild ist der M. adductor brevis die Nr. 3 Weitere Erläuterungen zum Bild finden Sie unter Adduktoren und Hüftmuskeln. Funktion: Adduktion; kann beugen und außenrotieren Ursprung: Ramus inferior des Schambeines Ansatz: Labium mediale der Linea

Adductor hallucis, M. – Anzieher der Großzehe

Der M. adductor hallucis, ist der Anzieher (Adduktor) der Großzehe. Er gehört zu den Fußmuskeln der Sohle (Planta pedis) und befindet sich im Großzehenfach, in der medialen (innenliegenden) Gruppe. Der M. adductor hallucis ist auf dem Bild mit der Nr. 5 gekennzeichet. Weitere Beschreibungen zum Bild finden Sie im Beitrag über die Fußmuskeln. Funktion: Der

Adductor longus, M. – langer Zuzieher

Der M. adductor longus wird im Deutschen auch langer Zuzieher genannt. Er gehört der Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an. Auf dem Bild ist der M. adductor longus die Nr. 2 Weitere Erläuterungen zum Bild finden Sie unter Adduktoren und Hüftmuskeln. Funktion: Adduktion; kann beugen und etwas außenrotieren Ursprung: Os pubis (Schambein) Ansatz: Labium mediale der Linea

Adductor magnus, M. – großer Zuzieher

Es handelt sich um den größten und kräftigsten Adduktor. Sein Ansatz breitet sich fast über die gesamte Länge des Oberschenkelknochens (Femur) aus. Er liegt hinter dem langen und kleinen Adduktor. Der M. adductor magnus wird im Deutschen auch großer Zuzieher genannt. Er gehört der Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an. Auf dem Bild ist der M. adductor

Adductor minimus, M. – kleiner Zuzieher

Der M. adductor minimus wird Deutsch auch kleiner Zuzieher genannt. Er gehört der Adduktoren-Gruppe und Hüftmuskeln an. Funktion: zieht den Oberschenkel zur Mittellinie (Adduktion); ist wesentlich schwächer als der M. adductor magnus; kann zusätzlich je nach Hüftgelenksstellung strecken und beugen Ursprung: Tuber ischiadicum, Ramus inferior ossis pubis (Schambein), Ramus ossis ischii Ansatz: Tuberositas glutealis Innervation:

Adductor pollicis, M. – Zuzieher des Daumens

Der zweiköpfige M. adductor pollicis, gehört zur Gruppe der kurzen Handmuskeln. Er ist Teil der Daumenballenmuskulatur. Auf der Abbildung sehen Sie seinen schrägen Kopf (Nr. 4a) und seinen queren Kopf (Nr. 4b). Auf dem Bild ist der M. abductor pollicis und der M. flexor pollicis brevis entfernt und somit der Blick frei auf den tiefer

Adduktoren – Zuzieher

Die Adduktoren sind zwar zum größeren Teil am Oberschenkel lokalisiert, gehören aber zur Hüftmuskulatur. Sie sind Muskeln, die für das Zuziehen (adduzieren) des Beines zur Mittellinie zuständig sind. Dieses wird Adduktion genannt.

Adipositas (permagna)

Die Adipositas (Latein) ist die Fettsucht oder Fettleibigkeit, also eine krankhafte Essstörung mit der Folge von Übergewicht. Zur Fettleibigkeit kommt es bei positiver Energiebilanz, wenn also die Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt – kurz gesagt ‚zu viel Kalorien und zu wenig Bewegung‘.

Anatomie am Handgelenk

Bild: 3D Darstellung der Handgelenk-Knochen. Für die Diagnostik von Handgelenkschmerzen und Verletzungen am Handgelenk ist das Verständnis der Komplexität der Anatomie wichtig. Hier soll dem Laien ein Einblick gewährt werden. Die Knochen am Handgelenk: 8 Handwurzelknochen, 5 Mittelhandknochen und die zwei Unterarmknochen   Welches sind die 8 Handwurzelknochen am Handgelenk? Da es nicht einfach ist

Anatomie der Oberfläche des Menschen

Auf dieser Seite finden Sie eine Darstellung der oberflächlichen Anatomie des Menschen. Bei gut trainierten Sportlern, insbesondere Kraftsportlern, ist die an der Oberfläche liegende Muskulatur zum Teil erstaunlich gut zu erkennen. Selbst Muskelfaserbündel sind sichtbar. Weiterhin wird auf die oberflächlich liegenden Skelettanteile eingegangen. Über die Links erhalten Sie weitere Einzelheiten zu der Muskulatur.   Rücken-Muskulatur,

Anatomie der Strecksehnenfächer

Durch die Strecksehnenfächer der Hand laufen die Sehnenscheiden des Handrückens. In der Hauptbelastungszone im Bereich des Handrückens haben sich Sehnenscheiden entwickelt, die Gleitflüssigkeit (Synovia) bilden, um das Gleiten der Strecksehnen zu erleichtern. Diese Sehnenscheiden laufen am Handrücken durch sogenannte Strecksehnenfächer. Die 6 Sehnenfächer dienen ähnlich den Ringbändern auf der Beugeseite der Finger im Wesentlichen der

Anconeus, M. – Ellenbogenhöckermuskel

Der M. anconeus ( Nr. 2), der Ellenbogenhöckermuskel ist ein kleiner annäherd dreieckförmiger, der mit dem M. trizeps brachii zur Streckergruppe der Oberarmmuskulatur zählt. Er befindet sich in der Ellenbogenregion. Seine Hauptfunktion ist die kraftvolle Streckung im Ellenbogengelenk. Funktion: Der M. anconeus unterstützt die Streckung im Ellenbogen und wirkt als Gelenkkapselspanner. Ursprung: Epikondylus humeri radialis,

Apostasis otum – abstehende Ohren

Apostasis otum, auch Otapostasis genannt, ist der Fachbegriff für abstehende Ohren. Diese gehören zusammen mit der Makrotie, dem Darwin-Höcker, Tassenohr u.a. zu den Fehlbildungen des äußeren Ohres.

Aquafilling

Aquafilling bodyline zur Konturierung des Körpers ohne Operation. Wenngleich viele Frauen den Wunsch hegen den eigenen Körper an einigen Stellen verändern zu lassen, so scheuen doch viele den Schritt zur Brustvergrößerung mit Implantaten, zur Eigenfettunterspritzung oder zur Povergrößerung mit Poimplantaten. Wenngleich sich die meisten ungewünschten Nebeneffekte durch eine fachgerechte Operation eines erfahrenen Facharztes, Qualitätsimplantate und

Armmuskulatur

Die Bezeichnung der meisten Unter-Armmuskeln ist beschreibender Natur, so dass die Funktion namensgebend ist. Im Folgenden werden die Muskeln nach Beugemuskulatur und Streckmuskulatur unterteilt.

Arrector pili, M. – Haarbalgmuskel

Gänsehaut durch Muskelkontraktion M. arrector pili der Haarbalgmuskel Bilder: links 1= M. arrector pili = Haarbalgmuskel; rechts Muskel in Kontraktion mit Gänsehaut und Aufrichtung der Haare. Was ist der Gänsehaut-Muskel? Gänsehaut entsteht durch einen kleinen Muskel namens Musculus arrector pili (1) (Haaraufrichtender Muskel: arrector = Aufrichter; pilus = Haar)- auf deutsch Haarbalgmuskel. Dieser Gänsehaut-Muskel ist

Aryepiglotticus, M. – innerer Kehlkopfmuskel

Der M. aryepiglotticus (11) ist ein innerer Kehlkopfmuskel. Er ist schmal, lang und verläuft schwungvoll vom Stellknorpel zum Kehldeckel (Epiglottis). Weitere Infos zur Kehlkopfmuskulatur mit Erläuterungen zur Abbildung. Funktion: Der M. aryepiglotticus kann den Kehldeckel (Epiglottis) etwas nach hinten ziehen. Ursprung: Spitze des Stellknorpels (Apex cartilaginis arytenoideae) Ansatz: Kehldeckel (Epiglottis) Innervation: N. laryngeus inferior Literatur

Arytaenoideus obliquus et transversus, M. – Teile der Kehlkopfmuskulatur

  8, M. arytaenoideus transversus Der M. arytaenoideus transversus (8) ist ein querverlaufender innerer Kehlkopfmuskel, der sich an der Hinterfläche des Stellknorpels (Cartilago arytaenoidea) befindet. Weitere Erläuterungen zu den Bildern unter Kehlkopfmuskulatur. Funktion: Verengt die Stimmritze durch annähern der beiden Stellknorpel; die Stimmbänder werden angespannt Ursprung: Stellknorpel einer Seite Ansatz: Gegenüberliegender Stellknorpel Innervation: N. laryngeus

Atemhilfsmuskulatur

Die Atemhilfsmuskeln sind gewissermaßen die Assistenten des Zwerchfells und der Zwischenrippenmuskulatur (Interkostalmuskulatur), welche den Hauptanteil der Atmungsarbeit leisten. Die Atemhilfsmuskulatur gehört folgenden Gruppen an. Die Muskeln werden unter den entsprechenden Links näher beschrieben.

Atemmuskulatur

Die Bezeichnung Atemmuskulatur ist funktioneller Natur. Die eigentlichen Atemmuskeln sind das Zwerchfell und die Interkostalmuskeln (Zwischenrippenmuskeln). Alle anderen gehören der Gruppe der Atemhilfsmuskeln an.

Augenmuskeln

Die Augenmuskeln des Augapfels sind für die Bewegung desselben zuständig.

Auricularis anterior, superior, posterior, M.

Ohrenmuskel-Rudimente Die äußeren Ohrenmuskeln der Auricularisgruppe sind mimische Gesichtsmuskeln. Die hier folgenden Ohrenmuskeln sind rudimentär (Überbleibsel der Evolution) und haben beim Menschen praktisch keine Bedeutung mehr. Folgende Muskeln können unterschieden werden: 1, M. auricularis anterior – vorderer Ohrenmuskel Der vordere Ohrenmuskel ist der dünnste der 3 Mm. auriculares. Funktion: Der M. auricularis anterior zieht Ohrmuschel