Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Temporalis, M. – Schläfenmuskel

Der M. temporalis (zu Deutsch Schläfenmuskel) ist kräftigste Kaumuskel. Wie auf dem Bild zu sehen, nimmt ein ca. handflächengroßes Areal an dem Schläfenbein des Schädelknochens ein. Beim Kauen ist die Bewegung des M. temporalis im Bereich der Schläfe deutlich zu sehen. Funktion: Der M. temporalis schließt kraftvoll den Kiefer Ursprung: Schläfenbeingrube (Fossa temporalis), Schläfenfaszie (Fascia

Temporoparietalis, M. – Muskel nahe der Ohrmuskulatur

Der variabel angelegte M. temporoparietalis liegt auf diesem Bild mit a markierten weiß dargestellten Temporalisfaszie zwischen den hier dargestellten Ohrenmuskeln – ist aber selbst nicht dargestellt. 17, M. temporoparietalis Funktion: Der M. temporoparietalis ist praktisch funktionslos, kann prinzipiell aber die Ohren etwas heben. Ursprung: Schädelhaube (Galea aponeurotica) Ansatz: Wurzel der Ohrmuschel Innervation: Innervation: Schläfenäste des

Tendovaginitis de Quervain – Hausfrauendaumen

Tendovaginitis stenosans bedeutet einengende Sehnenscheidenentzündung. Die klassische Form ist der sog. schnellende Finger oder Schnappfinger. Bei der Tendovaginitis stenosans de Quervain ist die Enge am 1. Strecksehnenfach lokalisiert. Abbildung: Typische Schmerzregion (rot) bei der Tendovaginitis stenosans de Quervain im Bereich des 1. Strecksehnenfaches. Entstehung der Tendovaginitis de Quervain Eine Tendovaginitis stenosans de Quervain, auch Hausfrauendaumen

Tensor fasciae latae, M. – Spanner der Schenkelbinde

Der M. tensor fasciae latae ist ein flacher Muskel und ist der äußeren Hüftmuskulatur angehörig. Er kann gelegentlich fehlen. Auf dem Bild sehen Sie den M. tensor fasciae latae (6) wie er von der Spina iliaca bis in die Fascia lata zieht, die er spannen kann. Die Fascia lata wird zu Deutsch Schenkelbinde genannt. Funktion:

Tensor tympani, M. – Spanner des Trommelfells

M. tensor tympani Der Spanner des Trommelfells, ist ein langer spindelförmiger innerer Ohrenmuskel, der in einem kleinen Knochenkanälchen der Paukenhöhle verläuft und bis zum Manubrium mallei zieht.

Tensor veli palatini, M. – Gaumensegelspanner

Der paarig angelegte M. tensor veli palatini, ist der Spanner des Gaumens. Er wird zu Deutsch Gaumensegelspanner genannt und gehört zur Muskulatur des Gaumens .Er ist auf der Abbildung mit der Nr. 1 markiert. Weiteres zum Bild finden Sie im Beitrag über die Gaumenmuskeln. Funktion: Der M. tensor veli palatini kann das Gaumensegel Spannen, Heben

Teres major und minor, M. – hintere Schultermuskeln

Der M. teres major und minor (2) gehören zu der hinteren Gruppe der Schultermuskeln. Sie stehen in enger regionaler Beziehung zum äußeren Randes des Schulterblattes. Bild: Sie sehen links den, M. teres major (6) und rechts den M. teres minor (3). 3, M. teres minor Der M. teres minor ist ein schmaler Muskel, der auf

Thyroarytaenoideus, M. – Schildknorpel-Stellknorpel-Muskel

Der M. thyroarytenoideus (7), ein innerer Kehlkopfmuskel, ist ein dünner langgestreckter Muskel, der seitlich des M. vocalis verläuft. Weitere Erläuterungen zu den Bildern unter Kehlkopfmuskulatur. Funktion: M. thyroarytenoideus führt bei Kontraktion zur Verengung der Stimmritze (Agonist des M. cricoarytaenoideus lateralis) Ursprung: Schildknorpel Ansatz: Stellknorpel Innervation: N. laryngeus inferior Bild: M. thyroarytenoideus in der Sicht von

Thyroepiglotticus, M. – Teil der Kehlkopfmuskulatur

Die Muskelfasern es M. thyroepiglotticus (10) wurden früher dem M. thyroarytenoideus zugewiesen. Sie inserieren an der Epiglottis und an der Membrana quadrangularis. Heute werden diese Fasern als gesonderter Muskel verstanden. Der Muskel gehört zur Gruppe der inneren Kehlkopfmuskulatur. Weitere Infos zur Kehlkopfmuskulatur mit Erläuterungen zum Bild. Funktion: Der M. thyroepiglotticus kann den Kehldeckel etwas nach

Thyrohyoideus, M. – Schildknorpel-Zungenbeinmuskel

Der M. thyrohyoideus (7), auf Deutsch Schildknorpel-Zungenbeinmuskel, gehört zur unteren Zungenbeinmuskulatur (infrahyale Muskulatur). Der M. thyrohyoideus ist ein quadratischer Muskel der optisch wie eine Verlängerung des M. sternothyreoideus (6) wirkt. Er erstreckt sich, wie der Name erahnen lässt vom Schildknorpel zum Zungenbein und wird vom M. sternohyoideus (5) bedeckt. Bild 1: Zungenbeinmuskulatur in der Sicht

Tibialis anterior, M. – vorderer Schienbeinmuskel

Der M. tibialis anterior (1), auf Deutsch vorderer Schienbeinmuskel, ist ein Strecker der vorderen Gruppe der Unterschenkelmuskulatur. Der M. tibialis anterior sitzt lateral des Schienbeins und von allen Unterschenkelmuskeln am weitesten vorne, daher der Name vorderer Schienbeinmuskel. Sein fleischiger, Bauch mündet etwas unterhalb der Mitte des Unterschenkels in seine Sehne, die unter dem Retinaculum extensorum

Tibialis posterior, M. – hinterer Schienbeinmuskel

Der M. tibialis posterior (10), auf Deutsch hinterer Schienbeinmuskel, gehört zur Gruppe der Beugemuskeln der tiefen Schicht der Unterschenkelmuskeln. Bild: Es sind der M. gastrocnemius und der Musculus soleus (Ursprünge: 6a,b) entfernt, so dass die tiefe Unterschenkelgruppe sichtbar ist. Der M. tibialis posterior liegt liegt zwischen dem M. flexor digitorum longus und flexor hallucis longus.

Tragicus, M. – äußerer Ohrenmuskel

Die auf der Abbildung dargestellten kleinsten äußeren Ohrenmuskeln sind funktionell bedeutungslos, da gänzlich rudimentär. Entwicklungsgeschichtlich sind diese dagegen sehr interessant, da sie in unseren früheren Entwicklungstufen für die Bewegung und Einstellung des äußeren Ohres bedeutsam wahren.Sie befinden sich am Knorpel der Ohrmuschel: 4, M. tragicus 5, M. antitragicus 6, M. helicis major 7, M. helicis

Transsexuell – Operation zur Feminisierung

Transsexuelle haben in den meisten Fällen einen langen Leidensweg hinter sich, bis Sie Ihre Identität gefunden haben. Wenn alles gebahnt ist, dann wünschen Sie sich nichts sehnlicher, als sich dem Geschlecht anzunehmen, welchem Sie sich zugehörig fühlen. Unter anderem nimmt dabei die operative Feminisierung einen äußerst wichtigen Stellenwert ein. In der heutigen Plastischen Chirurgie gibt

Transversus abdominis, M. – Bauchmuskel: quer

Der M. transversus abdominis (5) auch querer Bauchmuskel liegt in der Tiefe unter dem Musculus obliquus internus abdominis (4). Seine Muskelfasern verlaufen, wie der Name schon beschreibt in horizontaler Richtung. Auf der oberen Abbildung kann man nur seinen Übergang in die Rektusscheide (der Hülle des M. rectus abdominis (1)) sehen. Funktion: Der M. transversus abdominis

Transversus menti, M. – quer verlaufender Kinnmuskel

Weitere Muskeln des Gesichtes finden Sie in der Übersicht der mimischen Muskulatur. Der M. transversus menti ist auf dieser Abbildung nicht zu sehen. Es handelt sich um einen gelegentlich aber nicht immer angelegten Muskel, dessen Faserzüge sich am unteren Kinn zwischen dem M. depressor anguli oris (Herabzieher des Mundwinkels) (Nr. 7) der rechten und linken

Transversus perinei profundus, M. – querer tiefer Damm-Muskel

Der M. transversus perinei profundus, zu Deutsch querer tiefer Dammmuskel, gehört zur Beckenbodenmuskulatur. Auf der Abbildung ist er mit der Nr. 4 markiert. Funktion: Der M. transversus perinei profundus spannt den Beckenboden und unterstützt den Verschluss der Harnröhre. Ursprung: Schambeinast (Ramus ossis ischii) Ansatz: Die Faserbündel der einen Seite sind mit derer der Anderen verflochten.

Transversus perinei superficialis, M. – querer oberflächlicher Damm-Muskel

Der M. transversus perinei superficialis, zu Deutsch querer oberflächlicher Dammmuskel, ist Teil der Beckenbodenmuskulatur. Er ist paarig angelegt und auf der Abbildung unter der Nr. 6 zu sehen mit unmittelbarer Beziehung zum M. sphinkter ani externus (4). Funktion: Der M. transversus perinei superficialis ist zu einem leichtgradigen Anspannen des Beckenbodens fähig. Ursprung: Schambeinhöcker (Tuber ischiadicum),

Transversus thoracis, M. – querer Brustkorbmuskel

Der M. transversus thoracis (5), zu Deutsch querer Brustkorbmuskel, gehört zur den primären Rumpfmuskeln. Als Teil der Atemmuskulatur leisten er einen Beitrag beim Ablauf des Atemprozesses. Der M. transversus thoracis liegt den Rippen und teilweise dem Brustbein von innen an. Er ist flach und memranöser Struktur. Seine Fasern verlaufen von den Rippen annähernd in Richtung

Trapezius, M. – Kapuzenmuskel

M. trapezius – Kapuzenmuskel Der M. trapezius, ist ein flacher trapezförmiger Muskel. Er gehört zur hinteren Gruppe der Schultergürtel-Muskulatur. Da sein Erscheinungsbild einer Kapuze oder Kappe ähnlich sieht, wird er auf Deutsch Kapuzenmuskel und Kappenmuskel genannt.

Triceps surae, M. – dreiköpfiger Wadenmuskel

Der M. triceps surae (4+5), auf Deutsch dreiköpfiger Wadenmuskel, ist ein Beuger der hinteren Gruppe der Unterschenkelmuskulatur. Die drei Köpfe des M. triceps surae entspringen in Kniegelenksnähe und ziehen dann fersenwärts, bis sie sich über die gemeinsame Achillessehne (14) an den Calcaneus (13) anheften. Die 2 oberflächlichen Köpfe des M. triceps surae werden M. gastrocnemius

Trizeps brachii, M. – dreiköpfiger Oberarmmuskel

Der M. triceps brachii (Bild Nr. 1), auch kruz Trizeps genannt ist ein Oberarmmuskel der Strecker-Gruppe. Er befindet sich auf der Oberarmrückseite und nimmt diese in der ganzen Länge ein. Als Gegenspieler des M. biceps brachii und des M. brachialis ist seine Hauptfunktion die kraftvolle Streckung im Ellenbogengelenk. Der M. triceps brachii teilt sich in