Die Wadenverkleinerung spielt im Vergleich zur Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bauchstraffung etc. in der Plastischen Chirurgie eine untergeordnete Rolle. Dennoch gibt es viele Menschen (meist Frauen), die wegen ihrer großen Waden einen zumindest genauso großen Leidensdruck verspüren wie Frauen, die sich wegen einer zu kleinen Brust einer Brustvergrößerung unterziehen, oder wie Frauen, welche sich die Brust wegen der Übergröße verkleinern lassen.

Dieser Beitrag soll Sie darüber Informieren, welche Möglichkeiten es gibt. Letzten Endes ist es eine Frage des subjektiven Leidensdruckes, ob und für welche Prozedur man sich entschließt.

Inhaltsverzeichnis

Jetzt Termin vereinbaren

YUVEO KLINIK

Kaiserswerther Str. 119
40474 Düsseldorf

info@YUVEO.de
T 0211 24790940
F 0211 24790949
Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr

Die Technik der Wadenverkleinerung ist abhängig von der Ursache der als zu kräftig empfundenen Waden. Oft handelt es sich um eine reine Fettgewebsansammlung, bei der durch eine Fettabsaugung die Wadenverkleinerung erreicht werden kann.

Häufig ist jedoch auch der Wadenmuskel übermäßig verdickt. Hier wird die Fettabsaugung keinen Erfolg zeigen. Eine extreme Zunahme des Wadenumfanges kann bei der Muskeldystrophie beobachtet werden. Die Muskeldystrophie ist eine Erbkrankheit, von der es viele verschiedene Formen gibt. Die ästhetische Problematik steht hier nicht im Vordergrund, somit macht eine chirurgische Wadenverkleinerung keinen Sinn.

Auch bei internistischen Gründen für ‚dicke Waden‘, die durch Wassereinlagerungen (Ödem) oder einen Lymphstau (Lymphödem) entstehen, sollte die Ursache internistisch in Griff bekommen werden.

Wie kann man eine Wadenreduktion durch Sportkarenz erreichen?

Durch eine Sportkarenz kann eine Wadenreduktion erzielt werden. Diese ist vom Ausmaß der Wadenmuskulatur abhängig.

Sind die als zu groß empfundenen Waden Folge massiver sportlicher Betätigung, so können diese durch Vermeidung bestimmter Übungen und Trainingsformen reduziert werden. Da insbesondere der Zehenspitzenstand mit und ohne Gewichten, Treppensteigen, Bergwandern und Sprinten die Wadenmuskulatur aufbaut, sollten diese Belastungen vermieden werden.

Kann eine Wadenkorrektur mit Fettabsaugung erreicht werden?

Eine Wadenverkleinerung mittels Fettabsaugung ist eine gute Behandlungsoption, wenn die Umfangsvermehrung durch eine Ansammlung von Fettgewebe verursacht ist. Die Menge des überschüssigen Fettgewebes kann auch jeder Nichtmediziner testen, indem er das Gewebe mit zwei Fingern zusammenquetscht. Ist hier fast nur Haut vorhanden, so besteht die Wade vorwiegend aus Muskulatur. Eine Wadenverkleinerung mit einer Fettabsaugung ist dann nicht erfolgversprechend.

Bei der Wadenkorrektur durch Fettabsaugung entstehen nur selten Unebenheiten. An den Fesseln sollte mit Zurückhaltung gearbeitet werden, da bei radikalem Vorgehen Schwellungen und Pigmentveränderungen auftreten können. Die postoperative Genesungsphase ist abhängig von der Absaugmenge. Sie kann wenige Tage, aber auch wenige Wochen (bei Extrembefunden) dauern. Prinzipiell sollte eine Sportkarenz für 6 Wochen eingehalten und ebenso lange die Stützstrümpfe getragen werden.

Vorteile:

  • Bei der Wadenverkleinerung mittels Fettabsaugung entstehen nur wenige kleine kaum sichtbare Narben (Einstichstellen).

Nachteile:

  • Bei großem Muskelanteil und geringerem Fettanteil der Waden ist nur eine geringe Umfangsverminderung zu erwarten.

Wadenverkleinerung durch Operation am Muskel

Waden-OP: Wadenverkleinerung durch Entfernung des M. gastrocnemius

Bild: Auf der Grafik sehen Sie links die Wadenhypertrophie mit dem M. Gastrocnemius. Rechts: reduzierte Wade. Die weißen Linien zeigen die bei der Wadenverkleinerung notwendige Schnittführung und die resultierende Narbenlänge.

Wenn zu kräftig angelegte Wadenmuskulatur (Wadenhypertrophie) die Ursache für die Umfangsvermehrung ist, kann nur durch die Entfernung eines Teils der Wadenmuskulatur eine nennenswerte Wadenverkleinerung erreicht werden. Die Patienten, die sich zu dieser OP entschließen, haben in der Regel einen starken psychischen Leidensdruck. Die Männer tragen keine kurzen Hosen, die Frauen keine kürzeren Röcke – Schwimmbad und Strand werden generell gemieden. Manchmal ist es kaum möglich, passende Stiefel oder Skischuhe zu finden.

Warum die Wadenverkleinerung durch Muskelteilentfernung ohne funktionelle Einschränkungen möglich ist, wird im folgenden Absatz erklärt:

Wadenmuskulatur

Der eigentliche Wadenmuskel, der an der Achillessehne ansetzt, ist der M. trizeps surae (dreiköpfiger Wadenmuskel). Dieser besteht wiederum aus dem M. soleus und dem zweiköpfigen M. Gastrocnemius. Ersterer ist essentiell für die Funktion. Letzterer ist ein Hilfsmuskel, dessen Verlust zu keiner Funktionsänderung führt. Die Funktion wird von anderen Muskeln übernommen (1, 2). Daher wird der M. Gastrocnemius in der Plastischen Chirurgie gerne als Muskellappen bei Defekten im Kniebereich verwendet.

Geschichte der Wadenverkleinerung durch Muskelentfernung

Obwohl wadenverkleinernde Eingriffe mittels chirurgischer Verkleinerung des Musculus Gastrocnemius heute im asiatischen Raum viel häufiger durchgeführt werden als in Europa oder auf dem amerikanischen Kontinent, liegt der Ursprung in Deutschland. Der Erstbeschreiber dieser Technik ist Prof. Gottfried Lemperle (5), der seine Publikation im Jahre 1998 veröffentlicht hat.

Patienten, welche im Rahmen einer Defektdeckung am Knie mit einem M. Gastrocnemius-Lappen (beide Köpfe) versorgt wurden, zeigten langfristig keinerlei mechanische Beeinträchtigung der Wadenfunktion. Daher wurde bei 15 Patienten mit einer muskulären Wadenhypertrophie eine Wadenverkleinerung mit der kompletten Entfernung des M. Gastrocnemius durchgeführt. Bei 2 Patienten kam es vorübergehend zu einer Taubheit am äußeren Fußrand durch Beeinträchtigung eines diesen Bereich versorgenden Nerves (N. suralis). Diese Gefühlsmissempfindung verschwand jedoch vollständig. Alle Patienten waren mit dem Ergebnis zufrieden. Über eine Einschränkung der Funktion beklagte sich kein Patient. Alle Patienten konnten sportlichen Aktivitäten nachgehen.

Wie funktioniert die Wadenverkleinerung durch Entfernung des M. Gastrocnemius?

Es handelt sich hierbei um die effektivste Methode der Wadenverkleinerung. Der Eingriff kann in Vollnarkose oder Rückenmarksbetäubung durchgeführt werden.

Bei guter Hautqualität genügen ein 5 cm langer Schnitt quer in der Kniekehle und ein weiterer ca. 5 cm langer längs verlaufender Schnitt in Unterschenkelmitte (siehe Bild). Über diese Zugänge kann der M. Gastrocnemius problemlos mobilisiert werden. Seine Gefäßnervenbündel befinden sich im Bereich der Kniekehle und werden durchtrennt. Er wird an Ansatz und Ursprung abgelöst und entfernt. Die großen Gefäß-Nervenleitstrukturen der Kniekehle sitzen tiefer und werden nicht tangiert. Nach dem Einlegen einer Drainage (nicht immer nötig) wird die Wunde in mehreren Schichten verschlossen.

Effekt: Je nach dem präoperativen Befund kann der Wadenumfang durch diese Form der Wadenverkleinerung um ungefähr 5 – 7 cm reduziert werden.

Vorteile:

  • Maximaler Effekt der Wadenverkleinerung, weil das hypertrophierte Muskelgewebe entfernt wird.

Nachteile:

  • Mehr Narben
  • Kurzfristig stärkerer Kraftverlust
  • Es wird gesundes Muskelgewebe entfernt.
  • Insbesondere bei Waden mit sehr wenig Fettgewebe wirkt die innere Kontur im oberen Wadenabschnitt etwas unnatürlich.

Teilentfernung:

Es ist allerdings auch eine Teilentfernung der beschriebenen Muskulatur möglich (6). Es kann zum Beispiel nur der innere Muskelbauch des M. Gastrocnemius entfernt werden. Die Technik wird ähnlich durchgeführt, wie zuvor beschrieben. Narben können nicht gespart werden, da der Muskelbauch in der Kniekehle und an der Achillessehne abgelöst werden muss.

Was ist bei der Nachbehandlung zu beachten?

  • Postoperativ werden die Beine gewickelt oder ein gut komprimierender Stützstrumpf getragen – und zwar für ca. 3 Monate.
  • Thromboseprophylaxe mit Heparin je nach Grad der Immobilisation.
  • Ein stationärer Aufenthalt ist zumindest für 24 h anzuraten.
  • Gehstützen bieten in den ersten 2 – 3 Tagen Sicherheit.
  • Besonders in den ersten 2 Wochen nach der Wadenverkleinerung ist körperliche Zurückhaltung und die Hochlagerung der Beine zu empfehlen.
  • Sportkarenz sollte ca. 6 Wochen lang eingehalten werden.
  • Volle Funktionsfähigkeit der Waden nach wenigen Wochen.
  • Bis zur Wiedererlangung der vollen Kraft der Wadenmuskulatur können mehr als 6 Monate vergehen.

Was ist eine endoskopische Teilentfernung des Muskels?

Im asiatischen Raum, insbesondere in Korea, hat sich die endoskopische Wadenverkleinerung durchgesetzt (2, 6). Hier können über einen (für einen Muskelkopf) Schnitt oder zwei (für beide Muskelköpfe) ca. 2 cm große Schnitte in der Kniekehle der M. Gastrocnemius reduziert werden. Das heißt, es wird nur ein Teil entfernt. Die Muskelausdünnung erfolgt mit einem Elektrokauter (Messer, welches mit Strom und Hitze schneidet). Auf diese Weise lässt sich die natürliche Form der Wade weitgehend erhalten.

Vorteile:

  • Kleine Hautschnitte
  • Individuelle Formung der Waden möglich
  • Kurzfristiger Kraftverlust ist gering.

Nachteile:

  • Gesundes Muskelgewebe wird entfernt.
  • Geringere Reduktion des Wadenumfanges als bei der kompletten Muskelentfernung.
  • Wenn es nicht gelingt, die Schneidefläche am Muskel glatt zu formen, können Konturunregelmäßigkeiten sichtbar bleiben.

Nachbehandlung:

Die Nachbehandlung nach dieser Form der Wadenverkleinerung ist ähnlich der im vorigen Absatz genannten Punkte. Jedoch müssen intensive Dehnübungen mehrfach täglich für mehrere Monate durchgeführt werden, um eine zu starke Narbenschrumpfung zu verhindern.

Weitere Methoden der Wadenreduktion:

Einige Studien, die vorwiegend aus dem asiatischen Bereich kommen, zeigen auch Erfolge bei der Wadenreduktion mittels Durchtrennung der Nervenäste (Denervation) des Musculus Gastrocnemius (3, 7) und der Verödung des Muskels durch Radiofrequenz (4). Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Wadenmuskulatur mit Hilfe von Btx lahmzulegen.

Auch eine Wadenverkleinerung durch Denervation (Nervendurchtrennung) ist beschrieben.

Die Denervation bedeutet eine Durchtrennung der den Gastrocnemiusmuskel versorgenden Nervenstämme.

Nach der Denervation verkümmert der Muskel und führt so zur Umfangsverminderung. Diese ist jedoch nicht mit dem Effekt bei der Gastrocnemiusentfernung zu vergleichen. Bei der Nervendurchtrennung werden Umfangsverminderungen von 1,5 bis 3 cm erreicht. Dieses liegt daran, dass ein Großteil des Wadenmuskel-Volumens trotz der Schrumpfung verbleibt. Weiterhin kann der Wadenmuskel auch von einzelnen Nervenästen versorgt werden, die nicht aus den typischen Bündeln in der Kniekehle stammen. Diese Ästchen können die verlorenen gegangenen Nervenstämme teilweise ersetzen und verhindern somit die gewünschte Muskelschrumpfung.

Meist wird die sogenannte selektive Neurektomie (Denervation) zur Wadenverkleinerung eingesetzt, bei welcher nur der Nervenast des innenliegenden Kopfes des Gastrocnemius durchtrennt wird. Auf die Durchtrennung des Astes des seitlichen Muskelkopfes wird, wegen der unmittelbaren Nähe zum Nervenast des M. Soleus, verzichtet. Wird Letzterer denerviert, so sind Funktionsstörungen zu erwarten.

Vorteile:

  • Wenn die Nerven nicht atypisch verlaufen, handelt es sich um einen weniger aufwendigen Eingriff.
  • Die postoperative Genesungsphase ist kurz.

Nachteile:

  • Gelegentlich sind atypische Nervenverläufe zu beobachten und daher ist das Ergebnis nicht gut vorhersehbar.
  • Auch können, bei atypisch verlaufenden Nerven, Äste anderer Wadenmuskeln verletzt werden und somit zu einer Schwächung der Wadenfunktion führen.
  • Insgesamt deutlich geringeres Maß der Wadenverkleinerung.
  • Ein gesunder Muskel wird denerviert.

Die Radiofrequenz-Methode

Die Wadenverkleinerung mittels Radiofrequenz bedeutet eine Verödung des Muskels mittels Strom und Hitze über mehrere kleine Hauteinstiche. Dieses kann in unterschiedlicher Stärke geschehen, aber muss in der Regel mit einer Vollnarkose erfolgen. Im Wesentlichen kommt es zu einer Verbrennung der Muskulatur und somit zu einer partiellen Nekrose (absterbendes Gewebe). Es bleibt jedoch noch reichlich Restgewebe übrig, so dass der Effekt der Wadenverkleinerung geringer ausfällt, als bei der Gastrocnemius-Entfernung. Es entstehen jedoch weniger bzw. kleinere Narben an der Haut. Nicht zu verkennen sind allerdings die inneren Vernarbungen des Gastrocnemiusmuskels. Daher sind über viele Wochen Wadendehnübungen nötig, um eine zu starke Muskelschrumpfung zu verhindern. Weiterhin ist nach der Wadenverkleinerung mittels Radiofrequenz wegen des erhöhten Traumas mit deutlich stärkeren Schwellungen zu rechnen, die Wochen bis Monate lang anhalten können.

Vorteile:

  • Kleine unauffällige Narben der Haut
  • Kurzfristig geringerer Verlust an Muskelkraft

Nachteile:

  • Innere Vernarbungen des Muskels
  • Längere Schwellungsphase nach der Wadenverkleinerung
  • Geringerer Effekt, da der M. Gastrocnemius verbleibt.
  • Gesundes Muskelgewebe wird zerstört.

Pubmed:

  1. The Gastrocnemius muscle as a free-flap donor site. – Potparic, Colen, Sucur, Carwell, Carraway – Plast. Reconstr. Surg. 95:1245 (1995)
  2. Wadenverkleinerung durch subtotale Entfernung des Musculus Gastrocnemius bei Asiaten mit Wadenhypertrophie:
    Subtotal resection of Gastrocnemius muscles for hypertrophic muscular calves in Asians. – Lee JT, Wang CH, Cheng LF, Lin CM, Huang CC, Chien SH. – Plast Reconstr Surg. 2006 Nov;118(6):1472-83.
  3. The anatomic study and clinical observation of the neurectomy of the nerve to the medial Gastrocnemius muscle for calf reduction – Liu DL, Li XI, Shan L, Li Q, Yuan JL, Yuan Q. – Zhonghua Zheng Xing Wai Ke Za Zhi. 2007 Mar;23(2):125-7. Chinese.
  4. Radiofrequency volume reduction of Gastrocnemius muscle hypertrophy for cosmetic purposes. – Park YJ, Jo YW, Bang SI, Kim HJ, Lim SY, Mun GH, Hyon WS, Oh KS. – Aesthetic Plast Surg. 2007 Jan-Feb;31(1):53-61.
  5. The resection of gastrocnemius muscles in aesthetically disturbing calf hypertrophy. –  Lemperle G, Exner K. – Plast Reconstr Surg. 1998 Nov;102(6):2230-6.
  6. Leg re-contouring by using a new technique of partially removing Gastrocnemius – Qin RS, Wang X, Chen YZ, Xie HB, Zhu L, Li B, Ma YG, You WT, Li D, Li JN. – Zhonghua Zheng Xing Wai Ke Za Zhi. 2003 Mar;19(2):85-7. Chinese.
  7. Selective neurectomy of the Gastrocnemius and soleus muscles for calf hypertrophy: an anatomical study and 700 clinical cases. – Tsai FC, Mardini S, Fong TH, Kang JH, Chou CM. – Plast Reconstr Surg. 2008 Jul;122(1):178-87.
  8. Botulinum toxin a for aesthetic contouring of enlarged medial gastrocnemius muscle. – Lee HJ, Lee DW, Park YH, Cha MK, Kim HS, Ha SJ. – Dermatol Surg. 2004 Jun;30(6):867-71; discussion 871.

Wadenverkleinerung mit Btx

Kann man mit Btx eine Wadenverkleinerung erzielen?

Eine Option der Wadenverkleinerung ist die mittels Btx (Bttx A) (8). Das Btx ist ein Nervengift, welches eine Muskellähmung hervorruft. Dieses wird heute standardmäßig in der Behandlung mimischer Falten angewendet. Es sind jedoch noch andere Indikationen vorhanden – dazu gehört die Wadenverkleinerung. Das Btx wird ohne Betäubung über viele kleine Einstiche (10 -15 pro Seite) in den Muskel injiziert.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Die Wadenreduktion mit Btx ist kaum invasiv und es entstehen keine Narben.
  • Die Behandlung ist leicht durchzuführen und bedarf keines chirurgischen Geschickes.
  • Eine Schonungsphase muss nicht einkalkuliert werden.
  • Bei Nichtgefallen ist nach einigen Monaten die Wadenmuskulatur wie vor der Behandlung.

Nachteile:

  • Nur geringe Verkleinerung des Waden-Umfanges auch nach mehrfachen Anwendungen.
  • Das Ergebnis hält nur ca. 3 – 6 Monate.
  • Langfristig gesehen, handelt es sich um eine kostspielige Methode. Die Anwendung muss nämlich wenigstens einmal alle 3 – 6 Monate erfolgen und die notwendige Dosis ist wegen der Muskelgröße hoch.

Eine Wadenverkleinerung mit Btx ist durchaus durchführbar. Sie wird aber wegen der hohen Kosten und des recht geringen Effektes nur in seltenen Fällen praktiziert. Als Patient sollte man sich gut überlegen, ob sich die Investition lohnt.

Pubmed:

  1. The Gastrocnemius muscle as a free-flap donor site. – Potparic, Colen, Sucur, Carwell, Carraway – Plast. Reconstr. Surg. 95:1245 (1995)
  2. Wadenverkleinerung durch subtotale Entfernung des Musculus Gastrocnemius bei Asiaten mit Wadenhypertrophie:
    Subtotal resection of Gastrocnemius muscles for hypertrophic muscular calves in Asians. – Lee JT, Wang CH, Cheng LF, Lin CM, Huang CC, Chien SH. – Plast Reconstr Surg. 2006 Nov;118(6):1472-83.
  3. The anatomic study and clinical observation of the neurectomy of the nerve to the medial Gastrocnemius muscle for calf reduction – Liu DL, Li XI, Shan L, Li Q, Yuan JL, Yuan Q. – Zhonghua Zheng Xing Wai Ke Za Zhi. 2007 Mar;23(2):125-7. Chinese.
  4. Radiofrequency volume reduction of Gastrocnemius muscle hypertrophy for cosmetic purposes. – Park YJ, Jo YW, Bang SI, Kim HJ, Lim SY, Mun GH, Hyon WS, Oh KS. – Aesthetic Plast Surg. 2007 Jan-Feb;31(1):53-61.
  5. The resection of gastrocnemius muscles in aesthetically disturbing calf hypertrophy. –  Lemperle G, Exner K. – Plast Reconstr Surg. 1998 Nov;102(6):2230-6.
  6. Leg re-contouring by using a new technique of partially removing Gastrocnemius – Qin RS, Wang X, Chen YZ, Xie HB, Zhu L, Li B, Ma YG, You WT, Li D, Li JN. – Zhonghua Zheng Xing Wai Ke Za Zhi. 2003 Mar;19(2):85-7. Chinese.
  7. Selective neurectomy of the Gastrocnemius and soleus muscles for calf hypertrophy: an anatomical study and 700 clinical cases. – Tsai FC, Mardini S, Fong TH, Kang JH, Chou CM. – Plast Reconstr Surg. 2008 Jul;122(1):178-87.
  8. Botulinum toxin a for aesthetic contouring of enlarged medial gastrocnemius muscle. – Lee HJ, Lee DW, Park YH, Cha MK, Kim HS, Ha SJ. – Dermatol Surg. 2004 Jun;30(6):867-71; discussion 871.