Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Palatoglossus, M. – Gaumen-Zungen-Muskel

Der M. palatoglossus, auch Gaumen- Zungenmuskel genannt, ist der einzige Gaumenmuskel, der bis zur Zunge reicht. Infos zu weiteren Muskeln des Gaumens unter Gaumenmuskulatur. Funktion: Der M. palatoglossus ist zuständig für das Herabziehen des Gaumensegels und das Heben des Zungengrundes. Ursprung: Gaumenaponeurose Ansatz: M. transversus linguae an der Zungenseite Innervation: N. glossopharyngeus Literatur Atlas der

Palatopharyngeus, M. – Gaumen-Rachen-Muskel

Der M. palatopharyngeus (einer der Schlundmuskeln) auch Gaumen-Rachen-Muskel, ist der kräftigste aller Schlundheber. Auf der Abbildung finden Sie den paarig angelegten M. palatopharyngeus über dem M. uvulae (Nr. 3): es handelt sich um den vom Gaumen zum Rachen hin seitlich absteigenden Muskel. Infos zu weiteren Muskeln des Gaumens unter Gaumenmuskulatur. Funktion: Der M. palatopharyngeus verengt

Palmaris brevis, M. – kurzer Handmuskel

Der M. palmaris brevis, gehört zwar zur kurzen Handmuskulatur nimmt aber als fast funktionsloser Hautmuskel eine Sonderstellung ein. Er sitzt mit seinen querverlaufenden Muskelfasern an der Basis des Kleinfingerballens. Auf dem Bild ist er mit der Nr. 8 dargestellt. Funktion: Der M. palmaris brevis hat keine typische Muskelfunktion inne. Er schützt allenfalls das ellenseitige Gefäßnervenbündel

Palmaris longus, M. – langer Hohlhandmuskel

Der M. palmaris longus (6), zu Deutsch langer Hohlhandmuskel, ist ein Beuger der oberflächlichen Schicht der Unterarmmuskeln. Der Muskelbauch des M. palmaris longus befindet sich in im oberen 1/3 des Unterarmes. Seine lange schmale Sehne zieht bis in die Holhand und mündet hier in der Palmaraponeurose (= Aponeurosis palmaris). Insgesamt ist er in Form und

Pectineus, M.- Kamm-Muskel

Der M. pectineus wird im Deutschen auch Kammmuskel genannt. Er gehört der Adduktoren-Gruppe der Hüftmuskeln an. Auf den Bildern ist der M. pectineus mit der Nr. 7 dargestellt. Weitere Erläuterungen zum Bild finden Sie unter Adduktoren und Hüftmuskeln. Funktion: Adduktion im Hüftgelenk; Hillfsmuskel bei der Außendrehung und Beugung des Oberschenkels Ursprung: Ramus superior ossis pubis

Pectoralis major, M. – Großer Brustmuskel

M. pectoralis major Der große Brustmuskel ist der kräftigste vordere Schultermuskel und lässt sich in drei Bereiche aufteilen. Bei der submuskulären Brustvergrößerung werden die Brustimplantate unter dem Brustmuskel platziert.

Pectoralis minor, M. – Kleiner Brustmuskel

Der M. pectoralis minor ist der kleine Brustmuskel und liegt unter dem großen Brustmuskel. Er ist deutlich schmächtiger und im Vergleich zum großen Brustmuskel viel schwächer. Auf dem Bild ist der M. pectoralis minor mit der Nr.10 komplett dargestellt (Das Bild mit Legende hier: Schultermuskeln). -> Hier finden Sie noch weitere Brustmuskeln. Funktion: Der M.

Peroneus longus, brevis, M. – langer und kurzer Wadenbeinmuskel

Der M. fibularis longus (auch peroneus longus)(11) und brevis (12), auf Deutsch langer bzw. kurzer Wadenbeinmuskel, sind Beugemuskeln der seitlichen Gruppe der Unterschenkelmuskeln. Bilder oben: Beim 1. Bild ist nur der M. gastrocnemius (4) entfernt, beim 2. hingegen zusätzlich der tiefer liegende Musculus soleus (5, 6a,b) so dass die tiefe Unterschenkelgruppe sichtbar ist.   11,

Piriformis, M. – birnenförmiger Muskel

Der M. piriformis ist, wie bereits sein lateinischer Name beschreibt, ein birnenförmiger Muskel. Er ist Bestandeil der äußeren Hüftmuskulatur. Der M. piriformis, in der Abbildung mit der Ziffer 7 gekennzeichnet, entspringt an der Innenseite (im Becken) des Kreuzbeines und zieht zum Trochanter major. Auf dem Bild sind der M. glutaeus maximus (3) und medius (4)

Plantaris, M. – langer Wadenmuskel

Der M. plantaris (6), auf Deutsch langer Wadenmuskel, ist der kleinste Beuger der hinteren Gruppe der Unterschenkelmuskeln. Der M. plantaris ist zwischen dem M. gastrocnemius und dem M. soleus lokalisiert. Er hat einen kleinen Muskelbauch der in der Kniekehle sitzt und oberhalb des Condylus lateralis entspring. Seine lange schmale Sehne inseriert mit dem Musculus triceps

Plastische Chirurgie

Prinzipiell ist der beschreibende Begriff plastische Chirurgie bzw. plastische Operation zu unterscheiden von der Facharztbezeichnung (siehe unten). Plastische Chirurgie und ihre vier Säulen Der Plastische Chirurg sieht die Plastische Chirurgie gerne als Tempel (siehe Abbildung) mit vier kräftigen Säulen. Jede Säule steht hier für einen Schwerpunkt: Die ästhetische plastische Chirurgie passt die Körperform den ästhetischen

Plastischer Chirurg Prof. Joseph Edward Murray

… war Wegbereiter für die Transplantationschirurgie Bild: Niere im Querschnitt mit Nebenniere an der Spitze. Prof. Joseph E. Murray  – Der Plastische Chirurg mit dem Nobelpreis. Diesen erhielt er gemeinsam mit E. Donnall Thomas im Bereich Physiologie oder Medizin im Jahre 1990. Ausgezeichnet wurden die Errungenschaften für die Organ- und Zelltransplantation bei der Behandlung menschlicher

Popliteus, M.- Kniekehlenmuskel

Der M. popliteus (7), auf Deutsch Kniekehlenmuskel, gehört zur Gruppe der Beugemuskeln der tiefen Unterschenkelmuskulatur. Bilder oben: Beim 1. Bild ist nur der M. gastrocnemius (4) entfernt, beim 2. hingegen zusätzlich der tiefer liegende Musculus soleus (5, 6a,b), so dass die tiefe Unterschenkelgruppe sichtbar ist. Der dünne, flache und tranguläre M. popliteus liegt mit seinen

Procerus, M. – Nasenrümpfer

Infos zu weiteren Muskeln des Gesichtes im Übersichtbeitrag Gesichtsmuskulatur. Der M. procerus ist auf dem Bild mit der Ziffer 20 dargestellt. Funktion: Der M. procerus ist als Hauptnasenrümpfer der Verursacher der Nasenfalten. Ursprung: Nasenrücken Ansatz: Haut der Glabella (Bereich zwischen den Augenbrauen) Innervation: Rr. buccalis des N. facialis Zusammen mit dem M. depressor supercilii ist

Pronator quadratus, M.- viereckiger Einwärtsdreher

Der M. pronator quadratus (8), auf Deutsch viereckiger Einwärtsdreher, gehört tiefen Schicht der Unterarmmuskulatur. Der M. pronator quadratus ist, wie sich von seinem Namen ableiten lässt ein quadratischer Muskel, der am distalen Unterarm in der Tiefe sitzt. Die Fasern dieses flachen Muskels verlaufen im Gegensatz zu den anderen Unterarmmuskeln annähernd horizontal. Funktion des M. pronator

Pronator teres, M. – runder Einwärtsdreher

Der M. pronator teres (4), zu Deutsch runder Einwärtsdreher, ist ein Beuger der oberflächlichen Schicht der Unterarmmuskulatur. Der M. pronator teres besitzt 2 Köpfe: Caput humerale Caput ulnare Der M. pronator teres durchkreuzt mit seinem Muskelfaser-Verlauf von kranial-ulnar nach distal-radial die kraniale Hälfte des Unterarmes. Er überdeckt teilweise speichenwärts-körpernah den M. flexor carpi radialis (5).

Psoas major, M. – Teil des großen Lendenmuskels

Der M. iliopsoas gehört zu den inneren Hüftmuskeln. Der Muskel besteht aus 2 Anteilen, die an dem Trochanter minor ansetzen. Der M. iliopsoas ist somit ein zweiköpfiger Muskel. 1a, M. psoas major heisst der lange, spindelförmige Teil des M. iliopsoas (zu Deutsch: großer Lendenmuskel), der an der Seite der Lendenwirbelsäule lokalisiert ist. 1b, M. iliacus

Psoas minor, M. – kleiner Lendenmuskel

Der M. psoas minor ist ein kleiner variabel angelegter innerer Hüftmuskel, der nur in ca. 50% der Fälle vorhanden ist. Wie auf dem Bild zu sehen liegt der M. psoas minor (2) in der seitlichen Lendenwirbelregion auf dem M. psoas major. Seine lange Sehne setzt am Arcus iliopectineus an. Funktion des M. psoas minor: minimale

Pterygoideus lateralis, medialis M. – äußerer und innerer Flügelmuskel

Es gibt 2 Mm. pterygoidei (Flügelmuskel), den M. pterygoideus medialis und den M. pterygoideus lateralis. Sie gehören zwar zu den schwachen Kaumuskeln, sind aber für die Malbewegung und zur Unterstützung des Kieferschlusses wichtig. Auf der obigen Abbildung ist ein Teil des Unterkieferastes entfernt worden (a) um die Sicht auf die Mm. pterygoidei in der Tiefe

Ptosis – Gewebserschlaffung

Vom Plastischen Chirurgen wird das Wort Ptosis häufig angewendet, denn in der Ästhetischen Chirurgie ist eines der häufigsten Indikationen die Gewebserschlaffung. Hier einige Indikationen …

Pyramidalis, M. – Pyramiden-Muskel

Der M. pyramidalis auch Pyramidenmuskel genannt ist ein variabel angelegter Bauchmuskel und ist in ca. 15-20% der Fälle nicht vorhanden. Er sitzt pyramidenförmig in der Mittellinie unterhalb des Bauchnabels und ist praktisch funktionslos. Funktion: spannt die weiße Linie (Linea alba) Ursprung: Schambein und Symphyse Ansatz: (Linea alba) Innervation: N. subcostales Th12-L2 Klicken Sie hier für