Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Latissimus dorsi, M. – Hustenmuskel

Der M. latissimus dorsi (7), zu Deutsch großer Rückenmuskel oder Hustenmuskel genannt, gehört zu der hinteren Gruppe der Schultermuskulatur. Bild: Sie sehen links den, M. latissimus dorsi (7) und rechts die unter ihm liegende Schicht mit M. serratus posterior inferior (i) und M. erector spinae im Lendenbereich bedeckt von der Fascia thoracolumbalis (j). Der M.

Ledderhose – Morbus

Der Morbus Ledderhose ist eine Plantarfibromatose. Bild: Sie sehen eine ca. 2cm breite Strangbildung der sog. Plantarfaszie bei Morbus Ledderhose. Im Vordergrund steht bei diesem Patienten allerdings der Morbus Dupuytren der Hand mit deutlicher Verkrümmung der Finger. Am Fuß gibt er keinerlei Beschwerden an, so dass keine Notwendigkeit für eine Behandlung besteht. Bei beginnenden Druckbeschwerden

Levator anguli oris, M. – Heber des Mundwinkels

Informationen zu weiteren Muskeln des Gesichtes im Beitrag Gesichtsmuskeln. Der M. levator anguli oris liegt in der Tiefe und ist auf dem Bild zwischen M. levator labii superioris (12) und M. zygomaticus minor (15) sichtbar. Funktion: Der M. levator anguli oris zieht den Mundwinkel nach oben. Ursprung: Fossa canina des Oberkiefers Ansatz: Muskelknoten im Bereich

Levator ani, M. – Afterheber

Der M. levator ani, auch Afterheber genannt, gehört zu den Beckenbodenmuskeln. Auf dem Bild ist der Afterheber mit der Nr. 1 dargestellt. Weitere Bilder und Infos finden Sie unter Beckenbodenmuskulatur. Der M. levator ani besitzt einige Faserzüge, denen eigene Namen gegeben wurden: Fasern zur Prostata: M. levator prostatae Vaginalfasern: M. pubovaginalis Untere Fasern = kaudale

Levator glandulae thyroideae, M. -Schilddrüsenheber

Der M. levator glandulae thyroideae, auf Deutsch Heber der Schilddrüse, ist der kleinste und unbedeutendste untere Zungenbeinmuskel (infrahyale Muskulatur). Der M. levator glandulae thyroideae ist ein sehr variabel angelegter Muskel und stellt eine Abspaltung aus dem M. thyrohyoideus dar. Funktion: praktisch keine Ursprung: Unterer Teil des M. thyrohyoideus oder Schildknorpel oder Zungenbein Ansatz: Isthmus der

Levator labii superioris alaeque nasi, M. – Heber der Oberlippe und des Nasenflügels

Informationen zu weiteren Muskeln des Gesichtes im Beitrag Gesichtsmuskeln. Der M. levator labii superioris alaeque nasi ist der Gesichtsmuskel mit dem längsten Lateinischen Namen. Dieser beschreibt seine Ausdehnung und FInktion: Heber der Oberlippe und des Nasenflügels. Auf dem Bild ist der M. levator labii superioris alaeque nasi mit der Ziffer 13 dargestellt. Der Muskel überlagert

Levator labii superioris, Mm. – Oberlippenheber

Informationen zu weiteren Muskeln des Gesichtes im Beitrag Gesichtsmuskeln. Der M. levator labii superioris ist auf dem Bild mit der Ziffer 12 dargestellt. Er zieht über das Foramen infraorbitale und bedeckt die hier austretenden Leitungsbahnen (N. infraorbitalis und Gefäße). Funktion: Der M. levator labii superioris zieht die Oberlippe nach oben. Ursprung: Oberkiefer (oberhalb des Foramen

Levator palpebrae superioris, M.

M. levator palpebrae superioris Dieser Lidmuskel ist über eine Sehnplatte am Tarsus des Lides fixiert und hebt das Lid bei seiner Kontraktion.

Levator palpebrae superioris, M. – Heber des Oberlids

Der M. levator palpebrae superioris wird zu Deutsch Heber des Oberlids, Oberlidheber genannt. Auf dem Bild ist der M. levator palpebrae superioris mit der Nr. 7 markiert. a, ist der Tarsus superior eine Sehnenplatte, welche den Oberlidheber mit dem Oberlid verbindet und somit erst die Kraftübertragung ermöglicht. Weitere Informationen zum Bild finden Sie im Beitrag

Levator scapulae, M. – Schulterblattheber

Der M. levator scapulae (2) gehört zur hinteren Gruppe der Schultergürtelmuskeln. Seine lateinische Bezeichnung beschreibt seine Funktion: Schulterblattheber. Auf dem Bild ist die untere Hälfte des M. levator scapulae (2) mit dem Ansatz am innerer Rand des Schulterblattes (Margo medialis scapulae) dargestellt.   Funktion: Der M. levator scapulae zieht das Schulterblatt zur Mitte und nach

Levator veli palatini, M.- Gaumenheber

  Der paarig angelegte M. levator veli palatini, ist der Heber des Gaumensegels. Er wird zu Deutsch Gaumensegelheber genannt und gehört zur Muskulatur des Gaumens. Auf der Abbildung ist er mit der Nr. 2 gekennzeichnet. Weitere Erläuterungen der Abbildung finden Sie im Beitrag zur Gaumenmuskulatur. Funktion: Der M. levator veli palatini kann das Gaumensegel Spannen

Levatores costarum, Mm. – Rippenheber

Die kleinen sehnigen Mm. levatores costarum (2), zu Deutsch Rippenheber, sind Muskeln, die von den Querfortsätzen der Wirbel zu den Rippen (costae) ziehen. Sie gehören zum äußeren Trackt der autochthonen Rückenmuskulatur. Diese wird auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt. Funktion: Die Mm. levatores costarum sind beteiligt an der Streckung (bei beideitiger Kontraktion) und

Links für Plastische Chirurgie – Handchirurgie – Medizin

Medizin und Gesundheit AWMF Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wurde im November 1962 in Frankfurt/Main als nicht eingetragener, gemeinnütziger Verein gegründet. Seit 1995 koordiniert die AWMF die Entwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie für die medizinischen Fachgebiete durch die einzelnen Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Bundesärztekammer Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die

Lipödem

Lipödem – eine symmetrische Fettverteilungsstörung Terminologie: Das Wort Lipödem besteht zum Einen aus dem griechischen Wortstamm Lipos mit der Bedeutung Fett und zum Anderen aus Ödem. Letzteres ist auch griechischen Ursprunges (oidema) und bedeutet Geschwulst bzw. Schwellung. Was ist ein Lipödem? Beim Lipödem handelt es sich um ein symmetrisches und meist schmerzhaftes Ödem, welches an den

Lipödem-Behandlung

Lipödem-Behandlung: Die Bezeichnung Lipödem hat Allen bereits im Jahre 1940 im Rahmen der ersten Veröffentlichung zu diesem Thema geprägt. Das Lipödem, auch Lipomatosis dolorosa oder Adipositas dolorosa, ist eine chronisch-fortschreitende Erkrankung, die fast nur bei Frauen auftritt (bei Männern nur im Falle von hormonellen Erkrankungen). Das Lipödem betrifft im Wesentlichen die Unterschenkel, Oberschenkel und die

Lipom

Das Lipom, eine Fettgeschwulst, ist gutartig und wächst langsam. Es ist meist gut abgekapselt und ist am häufigsten im Unterhaut-Fettgewebe (Bauch, Rücken, Arme, Beine, Hals, Kopf) zu finden. Das Lipom tritt aber auch in der Muskulatur, im Brustkorb (im Mediastinum) und in der Bauchhöhle auf. Auch Organe können betroffen sein. Prinzipiell kann es überall dort

Lipomatose – Fettverteilungsstörung

Die Lipomatose ist eine Erkrankung, die mit einer Fettverteilungsstörung einhergeht, bei der multiple (viele) Lipome oder eine lipomartige Fettgewebsanhäufung in bestimmten Regionen zu finden sind. Es handelt sich um eine sehr seltene Erkrankung. Die Definitionen können in verschiedenen Quellen variieren. Es gibt zum Beispiel Autoren, die das Lipödem nicht zu der Lipomatose zählen.

Lippenlifting

Bild oben: Links sehen Sie eine schmale Oberlippe und einen relativ langen Abstand zwischen Nasenbasis und der Oberlippenkante, der reduziert werden soll. Dies sind günstige Verhältnisse für die Durchführung eines direkten Lippenliftings. Links sehen Sie weiß markiert das Areal, welches weggeschnitten wird, um die Oberlippe der Nasenbasis anzunähern.   Was ist ein Lippenlifting? Bei dem

Lippenverkleinerung

Welche Gründe führen zum Wunsch einer Lippenverkleinerung? Die Lippenverkleinerung ist ein Eingriff, der deutlich seltener durchgeführt wird, als die Lippenvergrößerung. Jedoch gibt es auch Befunde sehr großer Lippen-Anlagen. Dies betrifft häufiger die Unterlippe als die Oberlippe. Beim Down-Syndrom (Trisomie 21) und anderen Syndromen sind übergroße Lippen häufiger anzutreffen. Sehr häufig ist die Ursachen allerdings die

Loge-de-Guyon-Syndrom

  Bild: Typischer Befund des Loge de Guyon Syndroms mit Muskelschwund zwischen dem 1. und 2. Mittelhandknochen.     Beim Loge de Guyon Syndrom ist ähnlich dem Karpaltunnelsyndrom die Ursache eine Enge in einer Nervenloge. Auch hier gilt, dass die eigentliche Ursache oft im Verborgenen bleibt. Gelegentlich ist jedoch Sehnenscheidenentzündung oder ein Ganglion (Überbeine) zu

Longissimus thoracis, cervicis, capitis, M. – langer Rückenmuskel

Der M. longissimus (5) gehört zum sakrospinalen System des äußeren Tracktes der autochthonen Rückenmuskulatur. Diese wird auch gemeinsamer Rückratstrecker oder M. erector spinae genannt.Je nach Lokalisation lässt sich der M. longissimus in 3 Bereiche einteilen: thoracis (Brustkorbregion) (5a), cervicis (Halsregion) (5b) und capitis (Kopfbereich) 5(c). Der M. longissimus thoracis ist der größte und längste Muskel

Longus capitis, M. – langer Kopfmuskel

Der M. longus capitis (langer Muskel des Kopfes), ist Teil der prävertebralen Halsmuskulatur der Longusgruppe und gehört somit zu den tiefen Halsmuskeln. Sie finden Ihn auf dem Bild unter der Nummer 8. Die oberflächlichen Halsmuskeln sind hier entfernt und die 4 sehnigen Anheftungsstellen an den Querfortsätzen der Halswirbel dargestellt. Funktion: Der M. longus capitis neigt

Longus colli, M. – langer Halsmuskel

Der M. longus colli (langer Halsmuskel), ist Teil der prävertebralen Halsmuskeln der Longusgruppe und gehört somit zur tiefen Halsmuskulatur. Sie finden Ihn auf der Abbildung unter der Nummer 9. Die oberflächlichen Halsmuskeln sind auf diesem Bild entfernt und der lange M. longus colli in seiner Ausdehnung vom 1 Halswirbelkörper (Atlas) bis zum 3. Halswirbelkörper zu

Lumbricales manus, Mm.- wurmförmige Handmuskeln

Die 4 Musculi lumbricales (wurmförmige Muskeln) des Handtellers, gehören zur kurzen Handmuskulatur. Ihre besondere Stellung liegt darin, dass diese Muskeln nicht von Knochen, Haut oder Bändern entspringen sondern von den Sehnen des langen gemeinsamen Fingerbeugers. Auf dem Bild sind die 2 äußeren Musculi lumbricales mit der Nr. 9 dargestellt, die anderen beiden liegen dazwischen. Funktion

Lumbricales pedis, Mm. – wurmförmige Fußmuskeln

Die 4 Mm. lumbricales pedis sind, wie der Name übersetzt beschreibt, wurmförmige Muskeln des Fußes. Sie gehören zu den Fußmuskeln des mittleren Faches. Die Mm. lumbricales pedis sind im Bild mit der Nr. 11 beschriftet. Weitere Informationen zur Abbildung finden Sie im unter Fußmuskeln. Die Mm. lumbricales bestehen aus 4 einköpfigen Fußmuskeln. Funktion: Die Mm.