Handchirurgie / Handerkrankungen - Ihre Spezialisten in Düsseldorf

 

Die Handchirurgie, wie wir sie auch in Düsseldorf anbieten, ist ein komplexes Gebiet, nicht nur aus der Sicht des Patienten, sondern auch des behandelnden Plastischen Chirurgen. Zur Verwirrung trägt oft die sehr variable Symptomatik der einzelnen Erkrankungen in der Handchirurgie bei. Hinzu kommt noch gehäuft ein gleichzeitiges Auftreten mehrerer Handerkrankungen an der Hand. Auch in Bezug auf die Anatomie ist durch die unmittelbare Nähe von Sehnen, Nerven, Muskeln und Bändern der Anspruch hoch. Schon bei einer kleinen Stichverletzung können Sehne und Nerv rasch durchtrennt sein.

Auf den folgenden Seiten bringt Ihnen unser Yuveo-Team aus Düsseldorf einige der häufigeren Handerkrankungen in der Handchirurgie in laienverständlicher Form näher. Die Informationen sollen Ihr Verständnis als Ergänzung für eine ärztliche Konsultation bei unseren Plastischen Chirurgen erleichtern.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unserer Seiten.
Für Anregungen sind wir dankbar.

Viele Grüße aus Düsseldorf!

Dr. Schumann-Averkiou und Dr. Schumann

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  • Der Morbus Dupuytren kann durch eine narbenähnliche Veränderung an der Hohlhand zu einer Verkrümmung von Fingern führen. Unser Düsseldorfer Team beantwortet, welche Ursachen es gibt und wie die Behandlung abläuft.
  • Die dupuytren’sche Kontraktur wird oft im gleichen Atemzug mit der Dupuytren’schen Erkrankung genannt. Die meisten Handchirurgen lehnen dies aber ab. Es handelt sich nämlich vielmehr nur um ein Symptom bzw. einen Befund dieser Krankheit, da Kontraktur eine Beugefehlstellung der betroffenen Finger bedeutet.
  • Das Enchondrom ist ein gutartiger Tumor des Knochens und besteht aus Knorpel. Es kann prinzipiell an jedem Knochen auftreten. Die genaue Ursache des Auftretens ist unklar. Dieser zystische Knochentumor kann einzeln oder in größerer Zahl vorkommen.
  • Das Ganglion wird auch Überbein genannt und ist ein häufiges Krankheitsbild in der Handchirurgie. Zunächst ist eine Schwellung, ein kleinerer „Knubbel“ sichtbar, deren Größe sich verändern kann. Bewegungsschmerzen, die ab und zu mit einer Bewegungseinschränkung einhergehen, sind nicht immer vorhanden. Ist das Überbein in Nervennähe lokalisiert, können Gefühlsstörungen auftreten.
  • Der Golferarm ist deutlich seltener als der Tennisarm. Allerdings ist durch die Nähe des Ellennerven (Nervus ulnaris) die Diagnostik und Behandlung etwas aufwendiger. Wenn nach einer ca. sechsmonatigen konservativen Behandlung der Golferarm immer noch keine Verbesserung zeigt oder es gar zu einer Verschlechterung kommt, so ist beschwerdeabhängig zu einer Operation zu raten.
  • Das Karpaltunnelsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen in der Handchirurgie. Die Operation beim Karpaltunnelsyndrom wird Karpalbandspaltung genannt. Diese ist nicht nur innerhalb der Handchirurgie – auch bei uns in Düsseldorf, sondern auch innerhalb der Chirurgie eine der häufigsten Operationen.
  • Kollagenase-Behandlung bei Dupuytren Die Kollagenase ist ein sogenanntes Enzym (ein Biokatalysator), welches in der Lage ist, Kollagen abzubauen. Die bei der Dupuytren-Behandlung verwendete Kollagenase wird biotechnologisch aus Bakterien (Clostridium histolyticum) gewonnen. Da die Veränderungen bei dieser Erkrankung durch eine Kollagenvermehrung entstehen, ist es naheliegend, diese mit dem Enzym Kollagenase behandeln zu wollen.
  • Das Loge-de-Guyon-Syndrom wird gelegentlich mit dem Sulcus-ulnaris-Syndrom verwechselt. Wie kann man die beiden Syndrome voneinander abgrenzen und wie wird das Syndrom behandelt? Beim Loge-de-Guyon-Syndrom ist ähnlich dem Karpaltunnelsyndrom die Ursache eine Enge in einer Nervenloge. Auch hier gilt, dass die eigentliche Ursache oft im Verborgenen bleibt. Gelegentlich ist jedoch Sehnenscheidenentzündung oder ein Ganglion (Überbein) zu finden.
  • Die Rhizarthrose ist eine sogenannte Carpometacarpalgelenksarthrose und wird auch Daumensattelgelenksarthrose, Sattelgelenksarthrose oder vom Laien einfach Daumenarthrose genannt. Wie unser Düsseldorfer Team Ihnen erläutern wird, besteht bei der Rhizarthrose oft eine erbliche Vorbelastung. Auch Basisbrüche des 1. Mittelhandknochens mit Gelenkbeteiligung können zum Verschleiß des Daumensattelgelenkes führen.
  • Die Behandlung der schmerzhaften Schleimbeutelentzündung können wir den Reizerguss auch mittels Punktion oder Kortisoninjektion in der Yuveo Klinik behandeln. Antiphlogistika und Antirheumatika (NSAR) lindern Schmerzen und reduzieren Schwellung und Reizung. Kühlung, Hochlagerung und Ruhigstellung (Gips) sind weitere wichtige Maßnahmen. Bei einer sicher nicht eitrigen Schleimbeutelentzündung kann der Reizerguss auch mittels Punktion oder Kortisoninjektion behandelt werden.
  • Beim Schnappdaumen handelt es sich um eine Einengung der Daumenbeugesehne an dem ersten Ringband. Meist entsteht hier durch eine Überbeanspruchung eine Sehnenscheidenentzündung, die recht diskret sein kann, aber die Sehnenscheide des Daumens anschwellen lässt. Diese reibt am Ringband, welches die Sehne umschlingt und führt so zu einer erneuten Schwellung.
  • Im Anfangsstadium stehen beim Schnappfinger häufig Druck- und/oder Bewegungsschmerzen im Bereich des ersten Ringbandes im Vordergrund. Später ist die Bewegung und Belastung der betroffenen Finger erschwert und im Endstadium nicht mehr möglich. Das oben beschriebene Springen des Fingers ist am Anfang der Erkrankung meist nicht vorhanden. In einigen Fällen kann aber auch ein Springen ohne Schmerzen vorhanden sein.
  • Die Sehnenscheidenentzündung ist sicherlich die häufigste Erkrankung an der Hand, die zum Aufsuchen eines Chirurgen führt. Unter Sehnenscheidenentzündung versteht man das Auftreten von Entzündungen an der Sehnenscheide (Sehnengleitgewebe), meist infolge einer Überbeanspruchung durch bestimmte berufliche oder sportliche Tätigkeiten. Unser Düsseldorfer Team beobachtet aber auch Sehnenscheidenentzündungen, die im Rahmen einer Verletzung (Zerrung, Quetschung, …) auftreten können.
  • Beim Sulcus-ulnaris-Syndrom, auch Kubitaltunnelsyndrom genannt, handelt es sich ähnlich dem Karpaltunnelsyndrom und dem Loge-de-Guyon-Syndrom um ein Nervenkompressionssyndrom. An der Schädigung des Nervus ulnaris beim Sulcus- ulnaris-Syndrom, auch Kubitaltunnelsyndrom genannt, können verschiedene Faktoren beteiligt sein.
  • Bei der Syndaktylie (Syndactylie) handelt es sich nicht um Finger, die zusammengewachsen sind, sondern um Finger, die während der Embryonalentwicklung zusammengeblieben sind. Die Erkrankung entsteht durch ein Ausbleiben der Fingertrennung an der Handknospe des Embryos. Betroffen sein können zwei oder mehrere Finger.
  • Eine Tendovaginitis de Quervain wird auch Hausfrauendaumen genannt und kann durch Überbelastung, Sehnenscheidenreizung, eine Sehnenscheidenentzündung und bei einer gewissen individuellen Neigung entstehen. Sie wird gelegentlich als Rhizarthrose fehlgedeutet. Wir erläutern Ihnen das Krankheitsbild und die Therapie-Möglichkeiten in unserer Düsseldorfer Klinik.
  • Der Tennisarm, auch Tennisellenbogen genannt oder medizinisch Epicondylitis lateralis humeri, ist eine Sehnenursprungsentzündung der Unterarmstreckmuskulatur am äußeren Epicondylus (Oberarmknorren) des Oberarmknochens, an der Daumenseite des Ellenbogengelenkes. Sie entsteht meist durch eine berufliche oder sportliche (u.a. Tennis) Überbeanspruchung.
  • Daumen-Schmerzen und Gelenk-Schmerzen werden in der Handchirurgie von Patienten häufig beklagt. Die möglichen Ursachen bzw. Differenzialdiagnosen sind vielfältig. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Gründe für die Schmerzen im Daumen vor.
  • Handgelenk-Schmerzen sind häufig angegebene Beschwerden nicht nur in der Handchirurgie. Die möglichen Ursachen / Differenzialdiagnosen sind vielfältig. Im Folgenden werden Ihnen die wichtigsten Gründe für die Schmerzen im Gelenk vorgestellt.
  • Das Kribbeln an der Hand und auch an anderen Körperstellen ist Folge einer Nervenschädigung. Die Nervenschädigung kann durch Druck auf den Nerven, eine Prellung oder durch schädigende Stoffe entstehen. Patienten, die davon betroffen sind beklagen häufig einschlafende / taube Finger oder Hände oder Missempfindungen, Ameisenlaufen und Brennen. Die Missempfindung wird in der Medizin als Parästhesie bezeichnet.
  • Nachbehandlung und Verhaltensempfehlungen:
    Die Art und Dauer der Nachsorge in der Yuveo Klinik in Düsseldorf richtet sich nach dem Ausmaß des Erkrankungsbildes und des Eingriffes. Sie ist auch von der individuellen Wundheilung abhängig, die oft in Zusammenhang mit Nebenerkrankungen, wie  Essstörungen, Nikotin- und Alkoholkonsum steht. Die Details werden wir Ihnen im Rahmen der Beratung erläutern.
  • Handanatomie:
    Hier finden Sie eine Übersicht über die in der Handchirurgie wichtige Anatomie der Hand. Es werden Die Muskeln, Sehnen, Knochen und weitere Strukturen vorgestellt.
  • Handgelenk-Anatomie:
    Der Aufbau des Gelenkes ist komplex. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick zu den Strukturen, wie Muskeln, Knochen, Bänder, Sehnen und Nerven.
  • Karpaltunnel:
    Wie ist der Karpaltunnel, auch Karpalkanal genannt, aufgebaut? Hier finden Sie Informationen zur Anatomie, die für das Karpaltunnelsyndrom wichtig ist.

Die Handchirurgie kann in verschiedene Bereiche und Erkrankungen unterteilt werden. Die wichtigsten sehen Sie hier:

  • Nervenkompressionssyndrom – Das häufigste in der Handchirurgie behandelte und operierte Nervenengpasssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom. Weitere: Sulcus-ulnaris-Syndrom, Pronator-teres-Syndrom,…
  • Dupuytren-Erkrankung
  • Verschleißerscheinung und Überlastungserscheinungen an Gelenken (Arthrose) und Sehnen (Tennisarm, Springfinger)
  • Handtumor (Ganglion, Lipome, …)
  • Chirurgie der rheumatischen Hand
  • Angeborene Fehlbildungen (z.B. zusammengewachsene Finger = Syndaktylie)
  • Infektionen (Nagelfalzinfekt bis zur Hohlhandentzündung = Hohlhandphlegmone)
  • Verletzungen
    • Weichteilverletzungen
    • Sehnenverletzungen
    • Brüche
    • Bandverletzungen
    • Nervenverletzung
    • komplexe Verletzungen mit Kombination der o.g. Verletzungen
    • Verbrennungen