Yuveo Klinik

Bodylift – Körperstraffung

Das Bodylift wird auch Bodylifting oder auf Deutsch Körperstraffung genannt. Es wurde erstmals von Lockwood im Jahre 1993 beschrieben und wird daher nach ihm benannt.

Im Grunde genommen beinhaltet der Eingriff drei klassische Formen der Hautstraffung – und zwar die Bauchstraffung (Bauchdeckenstraffung), die Oberschenkelstraffung und die Postraffung.

Entgegen der Bezeichnung Bodylift wird keineswegs der ganze Körper gestrafft, sondern die zuvor genannten Bereiche.

Sehr hilfreich ist dieser Eingriff für Patienten, die eine extreme Gewichtsreduktion, zum Beispiel nach einer Magenband-OP, hinter sich haben und den daraus resultierenden Hautüberschuss in der Yuveo Klinik Düsseldorf entfernen lassen möchten.

Inhalt

Yuveo Klinik

Besonderheiten des Bodylifts

„Body“ (Körper) bezieht sich in diesem Fall auf Bauch, Po, Hüfte und Oberschenkel, die in einem Eingriff gestrafft werden.

Lifting von ...

Bauch, Hüfte, Po und Oberschenkeln

Vorteile

Eine Operation, eine kürzere Narkosedauer und lediglich eine Nachbehandlungsphase

Bodylift-Operation

Das Bodylift wird in der Yuveo Klinik Düsseldorf  in Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem stationären Aufenthalt von 2 bis 7 Tagen verbunden.

Die Operationszeit hängt von der Zahl und der Erfahrung der Plastischen Chirurgen ab. Um die OP-Zeit gering zu halten, operieren wir im Team von 2 Chirurgen. Mit 4-6 Stunden OP müssen Sie dabei allerdings rechnen.

Die Technik des Bodyliftings entspricht im Wesentlichen der Bauch-, Gesäß- und Oberschenkelstraffung – sie werden hier allerdings in einer Sitzung durchgeführt.

Die Schnitte, die im Slip-Bereich verlaufen, verbinden wir im Bereich der Hüften miteinander. So erreichen wir durch Entfernung des Hautüberschusses, auch an den Oberschenkelaußenseiten und Hüften einen guten Straffungseffekt.

Bodylifting - Po
Das Bodylifting umfasst 3 klassische Formen der Hautstraffung – und zwar die Bauch-, Oberschenkel- und Po-Straffung. Narbenverlauf = weiße Linien, entfernter Hautüberschuss = aufgehellte Flächen
Bodylifting, Bauch und Oberschenkel

Häufige Fragen zum Bodylifting

Ein Bodylift (= Körperstraffung) ist medizinisch angezeigt nach starken Gewichtsverlusten, bei denen es zu einem deutlichen Hautüberschuss kommt. Dieser kann nicht selten groteske Ausmaße annehmen, was zu einer deutlichen seelischen Belastung und zu einer physischen Behinderung führen kann.

Es können große Hautlappen entstehen, die zur Reibung an den Oberschenkelinnenseiten führen oder vom Bauch über den Schambereich bis zu den Oberschenkeln reichen. Dadurch sind der Körperhygiene nicht oft Grenzen gesetzt.

In solchen Fällen reichen einzelne Straffungsoperationen oftmals nicht aus, um das Gesamtbild zu korrigieren bzw. zu normalisieren. Hier kann das Bodylifting maßgeblich zur Normalisierung der Körperform beitragen.

Die Heilanzeige (Indikation) zu dieser Operation ist gegeben, wenn es sich um extreme Gewichtsreduktionen mit massivem Hautüberschuss im Bereich von Bauch, Oberschenkel, Gesäß und Hüften handelt.

Diese Hautüberschüsse treten gehäuft nach Magenbandoperationen (eng. gastric banding) auf, die zur Gewichtsabnahme bei extremer Fettleibigkeit durchgeführt werden.

Das Körpergewicht kann auf diese operative Weise um weit über 60 kg reduziert werden (Lesen Sie auch den Beitrag Hautstraffung nach Gewichtsreduktion).

Sie sollten keine gravierenden Nebenerkrankungen haben und mit einem aufwendigeren Eingriff, einschließlich der damit verbundenen Nachbehandlung, einverstanden sein.

Prinzipiell kann man sagen, dass die meisten Magenbandoperationen, wenn sie erfolgreich sind, nach massiver Gewichtsreduktion einen starken Hautüberschuss zur Folge haben.

Der Wunsch der Verbesserung der Lebensqualität durch eine operative Körperstraffung ist dann sehr gut nachzuvollziehen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Hauptvorteile des Bodyliftings vor:

  1. Ein Bodylifting anstelle mehrerer Operationen.
  2. Insgesamt kürzere Narkosedauer im Vergleich zur Addition der Narkosezeit der einzelnen Operationen.
  3. Nur eine Nachbehandlungsphase, die allerdings länger anhält und stärker beeinträchtigt als die der Einzeloperationen.
  4. Effekt der Körperstraffung an der gesamten oberen Oberschenkelhälfte, dem Schambereich, am Bauch, an Po und Hüften.

Ein großer Vorteil ist der Straffungseffekt an der Oberscenkelaußenseite, da beim Bodylift auch im Bereich der Hüfte Haut und Fettgewebe entfernt werden. Abgesehen davon ersetzt das Bodylift 3 herkömmliche Straffungsoperationen (siehe oben).

Bei einem operativen Eingriff dieser Größenordnung stehen Blutkonserven bereit. Meist werden diese zwar nicht benötigt, aber auszuschließen ist dies bei den umfangreichen Wundflächen nicht.

Quellen:

1, Superficial fascial system (SFS) of the trunk and extremities: a new concept. – Lockwood TE.- Plast Reconstr Surg. 1991 Jun;87(6):1009-18.

2, Lower body lift with superficial fascial system suspension. – Lockwood T. – Plast Reconstr Surg. 1993 Nov;92(6):1112-22; discussion 1123-5.

3, Lower-body lift. – Lockwood TE. – Aesthet Surg J. 2001 Jul;21(4):355-70.

4, Circumferential lower truncal dermatolipectomy. – Richter DF, Stoff A, Velasco-Laguardia FJ, Reichenberger MA. – Clin Plast Surg. 2008 Jan;35(1):53-71; discussion 93. Review

Folgende Straffungsoperationen sind nicht Bestandteil des Bodyliftings: Bruststraffung, Oberarmstraffung, Facelifting, Halsstraffung, und das Stirnlifting.

Die Nachbehandlung besteht beim Bodylift in den ersten Tagen in Bettruhe und einer körperlichen Ruhigstellung der Patienten. Eine Thromboseprophylaxe mit Heparin ist in dieser Phase wichtig.

Die eingelegten Drainagen können wir je nach der sich ansammelnden Flüssigkeit nach ca. 3-5 Tagen entfernen.

Die Kompressionsbehandlung mittels Miederware erfolgt für ca. 2 Monate nach dem Bodylift.

Die sportliche Betätigung sollte in dieser Zeit auch unterlassen werden.

Die Fäden ziehen wir in der Regel nach 2-3 Wochen.

Danach sollten Sie die Narben, die sich in der Unterwäsche gut verbergen lassen, mit Hautcremes pflegen. Bei auffälligerer Narbenbildung empfehlen wor Ihnen silikonhaltige Salben oder Pflaster.

Faktencheck

  • Behandlungsdauer:
    etwa 4 bis 6 Stunden
  • Betäubung:
    Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt:
    2 bis 7 Tage stationär
  • Nachbehandlung:
    Kompressionswäsche für 2 Monate, Narbenpflege
  • Fäden ziehen:
    nach etwa 2 bis 3 Wochen
  • Sport:
    Sportverzicht für 2 Monate

Weitere Informationen und verwandte Themen

Hier finden Sie Näheres zu den einzeln durchgeführten Operationen der Bauch-, Gesäß- und Oberschenkelstraffung und zu Adipositas.

body-lifting

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Frau am Laptop nutzt Videosprechstunde