Archiv: Enzyklopädie

Hier finden Sie eine Übersicht zu einigen plastisch-chirurgischen und zum Teil auch chirurgischen Leiden. Für nähere Informationen klicken Sie auf den Link.

Ceratocricoideus, M. – ein innerer Kehlkopfmuskel

  M. cricoarytaenoideus posterior Der M. cricoarytaenoideus posterior (3) zieht von der Hinterfläche des Ringknorpels (a) zum Stellknorpel. Er wird auch kurz Postikus genannt. Er ist ein innerer Kehlkopfmuskel. Weiter Infos zu den Abbildungen unter Kehlkopfmuskeln. Funktion des M. cricoarytaenoideus posterior: Erweiterung der Stimmritze durch Drehung des Schildknorpels um die Vertikalachse und Seitwärtsneigung. Die Stimmbänder

Chirurgische Tattoo-Entfernung

Verschiedene Gründe gibt es nicht nur für den Wunsch eines Tattoos, sondern auch für den Drang ein Tattoo entfernen zu lassen. Häufig werden gut sichtbare Namen einst geliebter Personen und Partner nach der Trennung als lästig empfunden. Manchmal ist aber das Tattoo bzw. der Tätowierer nicht dem künstlerischen Anspruch gerecht geworden, oder man kann sich

Ciliaris, M. – Muskel des Strahlenkörpers

Der M. ciliaris wird zu Deutsch Muskel des Strahlenkörpers genannt. Der M. ciliaris ist ein glatter Muskel, der ringförmig um die Linse des Auges angeordnet ist. Funktion: Der Muskel ist zuständig für die Verformung der Linse. Kontraktion des M. ciliaris -> kugelartige Verformung der Linse = Akkommodation -> verbesserte Linsenkrümmung -> Nahsehen Innervation: Nn.ciliaris breves

Coccygeus, M. – Steißbeinmuskel

Der M. coccygeus (Steißbeinmuskel) gehört zu den Beckenbodenmuskeln. Er ist funktionell unbedeutend, da er ein Rudiment ist (Überbleibsel aus früheren Stadien der Evolution). Funktion: Rudiment, Entlastung des Ligamentum sacrospinale Ursprung des M. coccygeus: Sitzbeinfortsatz (Spina ischiadica) Ansatz: unteres Kreuzbein und Os coccygis (Steißbein) Innervation: Nn. sacrales S3-5 Literatur Atlas der Anatomie des Menschen – Sobotta

Constrictor pharyngis inferior, medius und superior, M. – Schlundschnürer

Der M. constrictor pharyngis superior (1), zu Deutsch oberer Schlundschnürer, gehört innerhalb der Gruppe Schlundmuskeln den Schlundschürern an. Der M. constrictor pharyngis superior ist flacher, als die anderen Mm. constrictores und hat eine annähernd quadratische Form. Er wird nach seinen Ursprüngen in 4 Bereiche eingeteilt (sieh unten). Bild: Sie sehen den M. constrictor pharyngis superior

Constrictor pupillae, M. – Schließer der Pupille

Der M. sphincter pupillae oder M. constrictor pupillae wird im Deutschen Schließer der Pupille bzw. Pupillenschließer genannt. Sein Gegenspieler (Antagonist) ist der M. dilatator pupillae. Der M. sphincter pupillae liegt im Gewebe der Regenbogenhaut (= Iris). Durch Aktivierung der parasympathischen Nervenfasern, die in versorgen verengt sich die Pupille (Miosis). Dieses tritt u.a. in folgenden Situationen

Coracobrachialis, M.- Rabenarmmuskel

Der M. coracobrachialis wird in Deutsch Rabenarmmuskel, da sein Ursprung der Rabenschnabelfortsatz ist. Er ghört zur Gruppe der Schultermuskulatur und Brustmuskeln. Auf dem Bild ist ein kleiner Anteil des Rabenarmmuskels zu sehen (Nr. 11). Funktion: Der M. coracobrachialis ist an der Vorwärtsführung des Armes (Anteversion) beteiligt. Ursprung: Rabenschnabelfortsatz (Processus coracoideus) Ansatz: vordere Fläche des Oberarmknochens

Corrugator supercilii, M. – schmaler Augenbrauenrunzler

Eine Übersicht über die Muskeln des Gesichtes finden Sie im Beitrag Gesichtsmuskeln. Den M. corrugator supercilii finden Sie auf der Abbildung unter der Nr. 2. Er ist in dieser Region der am tiefsten liegende Muskel und setzt am Stirnbein an. Funktion: M. corrugator supercilii ist zuständig für den zornigen Blick,er verursacht die Zornesfalten. Ursprung: Pars

Cricoarytaenoideus lateralis, M.- ein innerer Kehlkopfmuskel

Der M. cricoarytaenoideus lateralis (5) aus der Gruppe der inneren Kehlkopfmuskulatur, ist kleiner als der M. cricoarytaenoideus posterior und zieht an der Kehlkopfseite schräg vom Ringknorpel zum Stellknorpel. Weitere Erläuterungen zu den Bildern in der Übersicht zur Kehlkopfmuskulatur. Funktion: Die Kontraktion des M. cricoarytaenoideus lateralis führt zur Verengung der Stimmritze durch Bewegen der Stellknorpel zur

Cricoarytaenoideus posterior, M. – ein innerer Kehlkopfmuskel

M. cricoarytaenoideus posterior Der M. cricoarytaenoideus posterior (3) zieht von der Hinterfläche des Ringknorpels (a) zum Stellknorpel. Er wird auch kurz Postikus genannt. Er ist ein innerer Kehlkopfmuskel. Weiter Infos zu den Abbildungen unter Kehlkopfmuskeln. Funktion des M. cricoarytaenoideus posterior: Erweiterung der Stimmritze durch Drehung des Schildknorpels um die Vertikalachse und Seitwärtsneigung. Die Stimmbänder werden

Cricothyroideus, M. – Ringknorpel-Schildknorpelmuskel

  Der dreieckförmige M. cricothyreoideus ist der Ringknorpel-Schildknorpelmuskel, der von dem Ringknorpel (die Ursprungsfläche am Ringknorpel mit der Ziffer 1) zum Schildknorpel zieht. Er gehört zur Gruppe der äußeren Kehlkopfmuskulatur. Weitere Infos zum Bild unter Kehlkopfmuskeln. Funktion: Der M. cricothyreoideus spannt die Stimmfalte: Durch diesen Kehlkopfmuskel wird bei festgestelltem Schildknorpel der Ringknorpel nach hinten bewegt.